31. März 2016 | 10:07 Uhr

geruch90.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Rätsel gelöst

Seltsamer Gestank liegt über Wien

Zahlreiche Beschwerden langten bei der Wiener Feuerwehr ein.

Seit den frühen Morgenstunden lag am Donnerstag ein seltsamer Geruch über weiten Teilen der Stadt. Zahlreiche besorgte Einwohner riefen bei der Feuerwehr an, die Beschwerden kamen aus mehreren Bezirken. Grund sind Wartungsarbeiten der OMV in Schwechat.

Feuerwehr gibt Entwarnung
Die Berufsfeuerwehr Wien gab Entwarnung: Es bestehe keine Gesundheitsgefahr, "die Wahrnehmung kommt aufgrund des Wetters zustande“, sagte Feuerwehr-Sprecher Christian Feiler gegenüber dem ORF-Radio Wien. Durch den schwachen Wind aus südlichen Richtungen könne sich der Geruch über den Großteil des Stadtgebiets ausweiten.

Laut Feiler handle es sich um "Duftstoffe, die bei der Produktion anfallen." Die OMV habe die Feuerwehr vorgewarnt.

Frühlingsputz bei der OMV
Die Raffinerie in Schwechat wird derzeit einer Wartung und Inspektion unterzogen, etwa die Hälfte der Anlagen werde im April außer Betrieb sein. Die Reinigunsarbeiten erfolgen alle sechs Jahre und sind gesetzlich vorgeschrieben.

Heuer ist der Kraftstoffbereich an der Reihe, 2017 folgt der Petrochemie-Bereich. Während der Arbeiten werden 2.500 zusätzliche Fachkräfte auf dem Gelände sein.

Einen Ausfall bei der Treibstoffproduktion werde es nicht geben, da man die Produktion zuvor erhöht habe, um den Stillstand im April zu kompensieren.

Gerüche auch in den nächsten Tagen
Auch in den nächsten Tagen könnte es zu Gerüchen über Wien kommen, meinte OMV-Sprecher Johannes Vetter gegenüber Radio Wien. Der Geruch entstehe beim Öffnen der Anlagen, erklärte Vetter, der hofft, "dass sich das in den nächsten Tagen beruhigen wird".
 

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15

Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
mehr Österreich-Wetter