08. Juni 2020 | 10:33 Uhr

Wimpassing an der Pielach Unwetter NÖ Sturzflut © Screenshot/Skywarn Austria/Jenny van Glötzl

Niederösterreich

Schwere Unwetter verursachten Schäden über 2 Millionen Euro

Schaden in der Landwirtschaft: 2 Millionen Euro.

Wien - Ein schweres Unwetter mit Starkniederschlägen und Hagel hat am Samstagabend in den niederösterreichischen Bezirken Waidhofen an der Thaya und Gmünd Schäden in der Landwirtschaft verursacht. Die Fortsetzung folgte Sonntag am späten Nachmittag: In den Bezirken Melk, St. Pölten-Land und Horn entstanden durch teils sintflutartige Regenfälle mit Hagel erneut großflächige Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen. In Summe wurde seit Samstag am Abend eine Agrarfläche von rund 10.000 Hektar in Mitleidenschaft gezogen. Ackerkulturen (Getreide, Mais, Kartoffeln), Erdbeeren und das Grünland wurden stellenweise regelrecht zerstört. Es entstand ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft von 2 Millionen Euro.

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Schaueranfällig, im O und S etwas Sonne, 1/7°

Im Einfluss einer Störung dominieren bis zum Abend insgesamt dichte Wolken. Die Sonne zeigt sich maximal zwischendurch. Von Nordwesten breiten sich außerdem mehr und mehr Regen- oder Schneeschauer aus. Vom Arlberg bis ins Mostviertel regnet oder schneit es zum Teil auch intensiv, am meisten aber im Westen. In den Niederungen ziehen hingegen nur einzelne Schauer durch. Weitgehend trocken bleibt es lediglich im Süden Österreichs. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 300 und 800m Seehöhe. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Vor allem im Bergland lebt der Wind aber immer wieder auch kräftig auf. Die Nachmittagstemperaturen 5 bis 13 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag bleibt es unbeständig und vor allem an der Alpennordseite schneit es von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich immer wieder. Bis zum Morgen intensiviert sich außerdem bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und rund 700m Seehöhe im Osten der Niederschlag. Überall sonst bleibt es weitgehend niederschlagsfrei, zeitweise lockern die Wolken sogar vorübergehend auf. Der Wind weht in den Niederungen oft schwach bis mäßig, in höheren Lagen dauert der lebhafte Nordwestwind aber an. Die Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad.
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