15. November 2017 | 22:38 Uhr

Schnupfen Mann © Getty Images (Symbolbild)

Auch Kurz & VdB hat es erwischt

Schnupfen-Virus legt Land lahm

Van der Bellen sagte zwei Tage lang alle Termine ab, Kurz muss bis Freitag pausieren.

Montag und Dienstag war Präsident Alexander Van der Bellen heftig erkältet und musste alle Termine absagen. Am Mittwoch flog er dennoch nach Rom, heute trifft er Papst Franziskus im Vatikan: „Der Präsident ist wieder fit“, so sein Sprecher Pickl-Herk zu ÖSTERREICH.

Auch Außenminister und ÖVP-Chefverhandler Sebas­tian Kurz hat es schwer erwischt: „Ab Freitag wird er aber wieder am Verhandlungstisch sitzen können“, bestätigt sein Pressesprecher Etienne Berchtold. Mit einem schweren Schnupfen kämpft auch Wiens Grünenchefin Maria Vassilakou.

Rhinoviren

Die positive Nachricht für alle Erkrankten aber ist: Es ist keine Grippewelle, die derzeit Tausende ins Bett zwingt. „Momentan grassieren verstärkt Rhinoviren“, erklärt Theresia Popow-Kraupp, Virologin der Med-Uni Wien: „Die treten derzeit verstärkt auf. Sie lösen Schnupfen und Erkältungen aus, es ist aber keine Influenza.“

Grippewelle

4.600 Neuerkrankungen gab es allein diese Woche in Wien, in Graz waren es rund 2.000. Der Schnupfen tritt meist blitzartig auf: „Im Schnitt haben die Patienten leicht erhöhte Temperatur, nach ein bis zwei Tagen klingen die ­Erkältungssymptome aber wieder ab“, beruhigt Virologin Popow-Kraupp. Die erste große Grippewelle wird Österreich erst Anfang bis Mitte Dezember treffen.

Zahl der Krankenstandstage in Österreich ging massiv zurück

Der neueste Bericht des Wirtschaftsforschungsinstituts Wifo zeigt: Im Vorjahr waren die Österreicher durchschnittlich 12,5 Tage im Krankenstand. Das entspricht einer Quote von 3,4 Prozent. Zum Vergleich: 1980 waren die Versicherten noch 17,4 Tage im Jahr krank.

  • Kurze Krankenstände. Einen signifikanten Zuwachs gab es allerdings bei Kurz-Krankenständen (ein bis drei Tage). Sie stiegen auf ein Rekordniveau.
  • "Kranker" Montag. Jeder dritte Krankenstand beginnt am Montag. Grund: Montags werden Ärzte aufgesucht. Am Wochenende werden Mediziner nur in Notfällen kontaktiert.
  • Beamte häufiger krank. Hier lag die Krankenstandsquote bei 4,2 Prozent.

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Etwas Schnee, teils gefrierender Regen -5°/+2°

Mit Störungseinfluss ziehen dichte Wolken durch und es muss verbreitet mit Schneefall oder Schneeregen gerechnet werden. Besonders in Oberösterreich und dem westlichen Niederösterreich muss auch zeitweise mit gefrierendem Regen, Eiskörnern und Glatteis gerechnet werden, am Nachmittag auch im Südosten. Im Westen und Norden und Osten klingt der Niederschlag bis Mittag teilweise schon ab und dann kommt auch wieder zaghaft die Sonne hervor. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Südost bis West. Frühtemperaturen minus 10 bis plus 2 Grad, Tageshöchsttemperaturen minus 3 bis plus 5 Grad, in Vorarlberg auch darüber. Heute Nacht: Es ist überwiegend stark bewölkt, mit ein paar Auflockerungen im Norden und Osten, im Westen und Süden schneit es regional etwas. In tiefen Lagen ist teils noch gefrierender Regen möglich. Der Wind weht schwach, im Westen in der Früh teils mäßig aus West. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen meist zwischen minus 7 und plus 2 Grad.
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