14. November 2019 | 01:22 Uhr

Wintereinbruch in Österreich bringt viel Schnee

Unfälle & Sperren

Schneewalze rollt über Österreich

Italientief „Detlef“ sorgt für Schnee-Chaos in Kärnten, Salzburg, Osttirol, Steiermark.

Der heftige Winterauftakt löste in weiten Teilen Katastrophenalarm aus:

  • 75 Zentimeter Neuschnee in Osttirol. 2.500 Haushalte ohne Strom, 17 Schulen geschlossen, Straßen wegen Lawinengefahr gesperrt.
  • In Oberkärnten/Lesachtal wurden 100 Trafostationen abgeschaltet, 4.000 Häuser waren ohne Strom. Elf Schulen zu. In Kornat (Lesachtal) fielen 50 cm – Rekord.
  • Steiermark: In Murau waren 600 Personen, 240 davon Patienten, im Landeskrankenhaus eingeschlossen. 2.500 Haushalte stromlos, kein Zugverkehr zwischen Schladming und Gröbming. Dutzende Unfälle.

LKH Stolzalpe Spital Schnee Steiermark © Feuerwehr Murau Der Weg zum LKH Stolkzalpe ist abgesperrt.

LKH Stolzalpe Spital Schnee Steiermark © Feuerwehr Murau

LKH Stolzalpe Spital Schnee Steiermark © Feuerwehr Murau

  • Im Salzburger Lungau waren 8.000 Haushalte ohne Stromversorgung. Am Sonnblick liegen 150 Zentimeter.

Schnee-Sommerreifen © APA

Sogar in höher gelegenen Teilen Wiens fiel der erste Schnee. Schon am Wochenende bringt das nächste Italientief im Süden und Westen erneut heftigen Schneefall.

schnee steiermark © APA/FMT

Planai: Frühstart in den Winter

  • Schladming: Die aktuelle Wetterlage macht’s möglich: Bereits morgen, Freitag, geht’s los auf der Planai. Märchenwiesenbahn und Burgstallalmbahn sind in Betrieb.
  • Reiteralm: ÖSV-Skiteam trainiert derzeit hier. Wochenende ist für alle offen, Loipen gespurt. Obergurgl
  • Hochgurgl: Saisonstart ist morgen, Freitag.
  • Kitz-Ski: Start Samstag: Horn/Brunelle – Resterkogel/Hangl – Hahnenkamm/Walde.
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Vor allem im S unbeständig, 11/19°

Von der Früh weg ist es verbreitet dicht bewölkt und regnerisch, in der Landesmitte und im Süden regnet es teils auch kräftig. Im Tagesverlauf lockert es allmählich auf, im Westen und Norden zeigt sich ab Mittag immer häufiger die Sonne. Am Nachmittag verlagert sich der Niederschlagsschwerpunkt in den Südosten. Hier bleibt es auch am längsten trüb. Am längsten sonnig und trocken ist es im Rheintal. Der Wind weht meist schwach, im Osten auch teilweise mäßig aus West bis Nord. Frühtemperaturen 8 bis 16 Grad, Tageshöchsttemperaturen 15 bis 22 Grad.
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