05. Dezember 2020 | 08:28 Uhr

Schnee auf Oesterreichs Straßen

Bis zu 2 Meter Neuschnee

Schneewalze: Land Kärnten warnt vor Autofahrten

Es drohen Murenabgänge und Überschwemmungen, Straßen und Schienenwege können unpassierbar sein. 

 Für das kommende Wochenende sind starker Schneefall, der dann in Regen übergeht, und Windböen angesagt. Das Land Kärnten hat für das Lesachtal (Bezirk Hermagor) und das obere Mölltal (Bezirk Spittal/Drau) daher eine Wetterwarnung gegeben. Das erklärte Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner (SPÖ) am Freitag nach einer Sitzung des Landeskrisenstabs. Die Behörden stehen in erhöhter Bereitschaft.
 
"Der massive Niederschlag wird besonders Oberkärnten betreffen, der starke Wind ist für Unterkärnten prognostiziert", sagte Fellner. Da aktuell auch die Massentests für den Bildungsbereich in Kärnten starten, bittet Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) nach Absprache mit den zuständigen Behörden die zum Test aufgerufenen Menschen in den betroffenen Gebieten, vorsichtig zu sein: "Wenn die Wetterlage zu gefährlich ist, bleiben Sie bitte zuhause und machen einen neuen Termin für nächste Woche aus, denn Sicherheit geht vor."
 
Gerechnet wird mit Beeinträchtigungen sowohl im Verkehr als auch bei der Energieversorgung und der Telekommunikation. Die Bevölkerung wird daher aufgerufen, nicht notwendige Autofahrten zu vermeiden, sich von Alleen, Parks mit Baumbestand und Wäldern fernzuhalten. Auch mit Stromausfällen müsse gerechnet werden, hieß es in der Aussendung.
 
Durch die erwarteten starken Regenfälle sind ebenfalls Beeinträchtigungen zu erwarten. Es drohen Murenabgänge und Überschwemmungen, Straßen und Schienenwege können unpassierbar sein. Von Aktivitäten im Freien wird für das Wochenende generell abgeraten.

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Im N & NO regnerisch, im S & W sonniger, 3/11°

Mit der nächsten Warmfront ziehen dichte Wolkenfelder über den Himmel und im Norden und Osten Österreichs regnet es recht häufig. Die Schneefallgrenze steigt auf 1500 bis 2000m Seehöhe an. Im Westen und im Süden bleibt es trocken, hier kann sich zeitweise auch ein wenig die Sonne zeigen. Der Wind weht im Norden und Osten mäßig, vor allem in exponierten Lagen teils auch lebhaft, aus West. Sonst ist es eher schwach windig. Tageshöchsttemperaturen 4 bis 14 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: In der Nacht trifft die nächste Störungszone von Norden her ein. Diese bringt generell viele Wolken sowie aufkommenden Regen und Regenschauer an der Alpennordseite sowie im Norden und Osten. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Wetterbegünstigt mit Auflockerungen ist es im Süden. Der Westwind legt zu und bläst recht verbreitet mäßig bis lebhaft, nur im Süden bleibt es windschwach. Tiefsttemperaturen je nach Wind minus 2 bis plus 8 Grad.
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