23. März 2014 | 19:06 Uhr

Schnee.jpg © Fuerweger
Kopie von Wintereinbruch-Sbg2.jpg © Neumayr
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In den Bergen

Schneechaos bremst den Verkehr aus

Straßensperren, Kettenpflicht, Unfälle – der Wintereinbruch hatte es in sich.

Temperatursturz um 20 Grad, Schnee bis in die Täler. Am schlimmsten traf der Wetterumschwung am Wochenende die Autofahrer. Etliche Passstraßen wurden gesperrt, auf vielen – wie etwa am Katschberg oder auf der Gerlos – wurde Schneekettenpflicht für alle Fahrzeuge verordnet. Zwischen Obertauern und Untertauern wurde die B 99 kurzfristig sogar gesperrt.

Dennoch ereigneten sich auf den ungemein rutschigen Fahrbahnen zahlreiche Unfälle – zum Glück verliefen die meisten glimpflich.

Lawinengefahr
Nach den ergiebigen Niederschlägen gibt es nun das nächste Problem. In Tirol haben Experten des Landes die Lawinengefahr als erheblich eingestuft und gebietsweise wurde Stufe 4 der fünfteiligen Skala erreicht. Das Gefährliche an den Schneefällen ist der Neuschnee, der sich nicht mit der bereits vorhandenen Altschneeoberfläche verbindet. Durch geringe Zusatzbelastung können massive Lawinen ausgelöst werden. Ab Mittwoch soll sich die Lage wieder entspannen.

Positiv
In Tirol, Salzburg und im Süden Kärntens bringt das Tief Hannelore bis zu 50 Zentimeter Neuschnee. Das freut natürlich viele Skiliftbetreiber. Das Skivergnügen bis Ostern (heuer erst rund um den 20. April) ist somit garantiert.

Auch für die Verkehrsteilnehmer gilt: Bis Mitte der Woche ist mit winterlichen – oder zumindest mit nasskalten – Verhältnissen zu rechnen.

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Im Westen Schneeregen, sonst meist freundlich. -3/+6°

Allgemein gibt es eine Zwischenbesserung und es setzt sich in der Osthälfte tagsüber überwiegend sonniges Wetter durch. In Tirol und Vorarlberg allerdings ziehen ausgedehnte Wolken einer Warmfront auf und es muss tagsüber vor allem vom Bregenzerwald über das Außerfern bis zur Innsbrucker Nordkette mit Schneefall, später öfter mit Regen gerechnet werden. Die Schneefallgrenze steigt von teils tiefen Lagen auf knapp 1000m am Abend. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten anfangs teils lebhaft aus West. Frühtemperaturen minus 7 bis plus 2 Grad, Tageshöchsttemperaturen 1 bis 8 Grad.
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