30. Dezember 2014 | 12:08 Uhr

muenchen_flughafen_schnee.jpg © dpa

Chaos in Europa

Schnee in München: Wien-Flug gestrichen

Auch ein Flug von Graz in Bayerns Hauptstadt musste gecancelt werden.

Andauernder Schneefall hat am Flughafen München den Flugplan durcheinandergebracht. 45 Starts und Landungen sind am Dienstag wetterbedingt gestrichen worden, wie Airportsprecher Robert Wilhelm sagte. Betroffen seien hauptsächlich Inlandsflüge, aber auch einige Europaflüge. Am Flughafen Wien in Schwechat und in Graz entfiel je ein Flug nach und von München.

Konkret handelte es sich um eine aus München kommende Lufthansa-Maschine, deren Landung in Wien-Schwechat für 16.05 Uhr angesetzt war. Der für 16.40 Uhr angesetzte Rückflug von Wien nach München entfiel infolge ebenso. Auch in Graz wurde ein aus München kommender Flug gecancelt, so eine Lufthansa-Sprecherin. Es handelt sich dabei um eine Maschine, deren Landung 15.40 Uhr geplant war. Hier ist der Rückflug um 16.15 Uhr ebenfalls ausgefallen.

Non-Stop-Einsatz
Der Winterdienst am Münchner Flughafen ist im 24-Stunden-Einsatz. Pro Schicht befreien 179 Mitarbeiter die Bahnen von Schnee, Eis und Matsch, wie Wilhelm sagte. Die beiden Start- und Landebahnen werden wechselseitig geräumt. Erst in diesem Winter hat der Münchner Flughafen den Angaben zufolge neun neue Kehrblasgeräte in Betrieb genommen. Diese zwölf Meter langen Superräummaschinen schaffen eine vier Kilometer lange Startbahn in 30 Minuten.

Normalerweise stünden an einem Dienstag fast 1.200 Starts und Landungen auf dem Plan, sagte Wilhelm. Wegen der Feiertage seien es mit knapp 700 deutlich weniger Flüge. Dadurch hielten sich Verspätungen in Grenzen. Enteisen dauere pro Maschine etwa zehn bis 15 Minuten, insgesamt ergäben sich dadurch Verzögerungen von bis zu einer Stunde.

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Störungsreste verlagern sich im Tagesverlauf langsam in Richtung Südosten. Damit kann sich bereits am Vormittag in den westlichen Landesteilen sowie auch von Oberösterreich ostwärts sonniges und trockenes Wetter durchsetzen. In Teilen Kärntens und der Steiermark halten sich Restwolken hingegen deutlich länger, einzelne Schauer im Bergland sind dabei auch möglich. Hier steigen oft erst am Nachmittag die Chancen auf längere sonnige Phasen. Gegen Abend hin ziehen dann in Vorarlberg erste kompakte Wolken einer erneuten Störungszone auf. Der Wind weht nur schwach. Die Frühtemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 12 bis 24 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen.
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