23. April 2024 | 09:52 Uhr

Schnee-Chaos: Tausende Haushalte ohne Strom © Facebook/Energie Steiermark

Wintereinbruch

Schnee-Chaos: Tausende Haushalte ohne Strom

In der Steiermark sorgte starker Schneefall für Stromausfälle. Feuerwehren entfernen umgeknickte Bäume.

Starker Schneefall sorgte in Teilen der Steiermark für Probleme: So knickten etwa Bäume unter der Schneelast - in Folge krachten sie auf Strommasten und sorgten für Stromausfälle. "Aufgrund von Schneefällen kommt es seit den frühen Morgenstunden im Südwesten der Steiermark vermehrt zu Stromausfällen.

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So sahen heute die Wildalpen in der Steiermark aus.

Heftiger Schneefall in der Steiermark

Derzeit sind rund 100 Trafostationen und 3.400 Haushalte betroffen", heißt es etwa in einer Aussendung des Energieversorgers "Energie Steiermark".

Schnee sorgt für Stromausfälle 

Urs Harnik vom Landesenergieversorger sagte gegenüber "ORF Steiermark", dass die Energie Steiermark bei Stromausfällen in den Bereichen um Leibnitz und Eibiswald gefordert sei. Harnik: "„Wir haben derzeit rund 100 Trafostationen außer Betrieb – hier geht es um gut 3.000 Haushalte. Unsere Monteure sind seit den frühen Morgenstunden im Einsatz, auch Kolleginnen und Kollegen aus der Oststeiermark helfen in den betroffenen Gebieten bereits mit. Bis Mittag hoffen wir, dass der größte Teil der Schäden behoben sein wird – zumindest provisorisch."

Auch in der südlichen Steiermark waren die Feuerwehren in der Nacht zum Dienstag mehrmals im Einsatz. Hauptsächlich wurden sie durch umgeknickte Bäume unter der Last des Schnees alarmiert, die zu Stromausfällen führten. Mehrere Fahrzeuge gerieten aufgrund der glatten Straßenverhältnisse ins Schleudern, einige wurden sogar zwischen den Bäumen eingeklemmt. Glücklicherweise gab es auch hier keine Verletzten.

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Ein Tiefdruckgebiet aus Italien brachte am Montagabend winterliche Bedingungen in den südwestlichen Teil der Steiermark: Die Schneefallgrenze sank in den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg auf 300 Meter über dem Meeresspiegel. Auch die Weinanbaugebiete bis hin nach Leutschach und Eibiswald waren betroffen. Die Schneelast auf den belaubten Bäumen führte zu zahlreichen Schneebrüchen.

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Im S+W Schauer, sonst zeitweise sonnig. 5°/17°

Vor allem über den Alpengipfeln im Westen und Süden Österreichs gibt es bis zum Abend mit zahlreichen Quellwolken auch Regenschauer. Überall sonst überwiegt jedoch sonniges Wetter. Einzelne Quellwolken über dem Berg- und Hügelland bleiben hier harmlos. Die vorherrschende Windrichtung ist Nordwest bis Ost aus dieser weht der Wind schwach bis mäßig. Die Nachmittagstemperaturen 14 bis 21 Grad. Heute Nacht: Im Westen und Süden Österreichs gibt es auch in der Nacht auf Dienstag zahlreiche dichte Wolken. Vor allem während der ersten Nachthälfte gehen in Osttirol und in Teilen Tirols und Vorarlbergs noch letzte Regenschauer nieder. Überall sonst lösen sich letzte Quellwolken hingegen meist rasch auf und bis zum Morgen geht es gering bewölkt oder sternenklar weiter. Die vorherrschende Windrichtung ist Nordwest bis Nordost. Aus dieser weht der Wind schwach bis mäßig. Im Laufe der Nacht gehen die Temperaturen auf 1 bis 10 Grad zurück.
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