08. Februar 2021 | 16:57 Uhr

Schnee © APA/EXPA/JOHANN GRODER/Symbolbild

Tödlicher Verkehrsunfall

Schnee-Chaos sorgt für Todes-Opfer

Steirer dürfte auf Schneematsch Kontrolle über Wagen verloren haben.

St. Georgen an der Stiefing. Ein 29-jähriger Steirer ist am Montag kurz nach 13.00 Uhr bei einer Kollision mit dem Pkw einer 24-Jährigen in St. Georgen an der Stiefing (Bezirk Leibnitz) ums Leben gekommen. Der Mann dürfte laut Polizei auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn ins Schleudern geraten sein. Er kam auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem Wagen der Frau aus dem Bezirk Südoststeiermark. Sie wurde bei dem Unfall schwer verletzt, war aber noch ansprechbar.
 
Das Fahrzeug des Lenkers, es handelte sich um das Auto eines Bekannten, wurde durch den Zusammenstoß auf der Stiefingtalstraße (L626) im Bereich Gerbersdorf über einen Graben und eine Böschung in einen Acker geschleudert. Der Mann dürfte nicht angegurtet gewesen sein und starb noch an der Unfallstelle. Die 24-Jährige erlitt schwere Verletzungen am Bein. Sie wurde vom Roten Kreuz ins Spital nach Wagna gebracht.

Schneefall sorgte für mehrere Unfälle im Burgenland

Eisenstadt. Heftiger Schneefall hat am Montagnachmittag im Burgenland für mehrere Verkehrsunfälle gesorgt. Zahlreiche Feuerwehren mussten ausrücken, um hängen gebliebene Lkw zu bergen. Vielerorts kamen auch Autos von der Fahrbahn ab. "Wir hatten etliche Einsätze", sagte ein Sprecher der Landessicherheitszentrale Burgenland im Gespräch mit der APA. In Königsdorf (Bezirk Jennersdorf) wurde etwa ein Pkw-Lenker verletzt, der mit seinem Auto im Graben gelandet war.

Nach der Versorgung durch den Notarzt wurde der Autofahrer laut Landessicherheitszentrale ins Krankenhaus Güssing gebracht. Rettung, Polizei und die Feuerwehren aus Henndorf und Königsdorf waren im Einsatz.

Lungauer wollte Dach vom Schnee befreien: Abgestürzt

Zederhaus. Ein Landwirt aus Zederhaus im Lungau ist am Montagnachmittag beim Versuch, den Schnee vom Dach eines Nebengebäudes zu entfernen, rund sieben Meter in die Tiefe gestürzt. Laut Polizei prallte der 63-Jährige auf einem Asphaltboden auf. Er wurde schwer verletzt, konnte aber noch selbst die Rettung und seine Tochter verständigen. Der Rettungshubschrauber "Martin 10" flog den Verletzten nach der notärztlichen Erstversorgung ins Krankenhaus nach Schwarzach im Pongau.

So wird das Wetter heute Nacht

Heute Nacht: In der ersten Nachthälfte reißt die Wolkendecke gebietsweise auf, später werden die Wolken von Süden her allgemein wieder dichter und es gibt vor allem im Süden und Südosten sowie in den Morgenstunden auch ganz im Westen etwas Niederschlag. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 200 und 800m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig. Es kühlt auf minus 8 bis plus 3 Grad ab.

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Meist trüb, wenig Sonne, 4/12°

Bei einer Schneefallgrenze zwischen 1200 und 1600m Seehöhe ziehen bis zum Abend mit dichten Wolken nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten wiederholt Regenschauer durch, die meisten aber in Tirol, in Salzburg und in Oberösterreich. Zwischenzeitlich gibt es aber auch Chancen auf kurze Aufhellungen. Bei einem Mix aus zahlreichen dichten Wolken und sonnigen Abschnitten geht es hingegen von Osttirol ostwärts bis ins Südburgenland weitgehend trocken durch den Nachmittag. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und bläst in den Föhntälern im Süden sowie in den nördlichen und östlichen Landesteilen mäßig bis lebhaft. Die Nachmittagstemperaturen 8 bis 14 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag ziehen von Westen immer dichtere Wolken auf und mit diesen setzt nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten verbreitet Regen und Schneefall ein. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt bei einer Schneefallgrenze zwischen 900 und 1400m Seehöhe aber im Nordstau der Alpen zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mostviertel. Hier regnet und schneit es zum Teil intensiv. Weiter im Süden und Südosten geht es hingegen oft trocken, aber auch mit dichten Wolken durch die Nacht. Der Wind kommt aus westlichen Richtungen und weht in den nördlichen und östlichen Landesteilen, aber auch generell über den Alpen teilweise lebhaft. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 1 bis plus 8 Grad.
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