05. Dezember 2020 | 15:04 Uhr

osttirol.jpg © APA/EXPA/JOHANN GRODER

Umstürzende Bäume

Schnee-Chaos: 500 Haushalte in Osttirol ohne Strom

Bäume stürzten auf Stromleitungen ++ Felbertauernstraße ab 16.00 Uhr gesperrt.

 In Osttirol waren mit Stand Samstagnachmittag vorerst 500 Haushalte wegen umgestürzter Bäume auf Stromleitungen im Zuge der starken Schneefälle ohne Strom. Dies sagte ein Sprecher der Tinetz-Stromnetz Tirol der APA. Sechs Gemeinden mit insgesamt 19 unversorgten Trafostationen waren betroffen. Indes wurde bekannt, dass die Felbertauernstraße zwischen Matrei und Mittersill ab 16.00 Uhr vorerst gesperrt wird.
 
Bei den von Stromausfällen betroffenen Gemeinden handelte es sich um Matrei in Osttirol, Kals am Großglockner, Ainet, Schlaiten, Nikoldsdorf und Tristach. In der Spitze waren Samstagfrüh kurzfristig rund 3.500 Haushalte ohne Strom. Der Großteil der Störungen konnte aber laut Sprecher Christian Ammer innerhalb einer halben Stunden behoben werden.
 
Wann die nunmehrigen Störungen behoben sein werden, konnte die Tinetz vorerst nicht abschätzen. Dies hänge auch davon ab, ob man in Bälde zu den betroffenen Stellen vordringen könne. Da und dort habe man es mit unwegsamem Gelände zu tun, in dem Straßen gesperrt seien. "Es hängt davon ab, wann diese Straßen wieder freigegeben werden", so Ammer. Die Bäume würden derzeit zudem unter der Last der Schneemassen leicht zusammenbrechen, was wiederum eine Gefährdung für die Einsatzkräfte darstelle.
 
Die Dauer der Sperre der Felbertauernstraße war indes vorerst nicht absehbar. Zudem kam es zur Sperre einiger Landesstraßen im Bezirk Lienz.

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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