23. November 2022 | 00:02 Uhr

Schnee © APA/EXPA/ JFK

Erstes Chaos auf den Straßen

Schnee-Alarm: Jetzt fällt bis halber Meter

Trotz Chaos in Salzburg, Kärnten und Tirol überwiegt die Freude über ersten Schnee.

Saison-Start. Die Ski-Saison in den Bergen steht in den Startlöchern – gestern fiel dafür auch der erste, wichtige Schnee. Und das teils so kräftig, dass die Feuerwehr ausrücken musste und auch Schneeräum-Fahrzeuge in Obertauern unterwegs waren.

In fünf Bundesländern wurde Warnstufe Rot ausgerufen – vor allem im Süden von Salzburg, Kärnten und auch Tirol gab es Schnee-Alarm. Schlager-Queen Melissa Naschenweng hatte ihre Freude –sie weilt derzeit bei ihren Eltern am Bauernhof im Lesachtal und postete sich im dichten Schneegestöber.

Trotz erstem Chaos und Schneekettenpflicht auf den Straßen überwog am Dienstag die Freude über die weiße Pracht. So fielen in den Bergen rund 20 Zentimeter Neuschnee – in Obertauern waren es im Ort noch 10 Zentimeter. In Höhenlagen kann es bis heute noch ein halber Meter werden.

Schnee in der Nacht bis nach Wien angekündigt

Blitz-Winter. Die Schneewalze soll zwar heftig, dafür aber auch kurz ausfallen. Bis Mittwochfrüh soll die Schneefallgrenze auf 400 bis 600 Meter abfallen.

In der Nacht auf heute war sogar für Wien leichter Schneefall angesagt – liegen bleibt es in der Hauptstadt aber nicht: Ab Donnerstag strahlt hier die Sonne und die Temperaturen klettern wieder über fünf Grad.

Weiße Weihnachten nur noch in den Bergen?

Advent-Wetter. Das erste Adventwochenende wird also wieder deutlich milder. Viele stellen sich in der Vorweihnachtszeit nun die Frage: Wie kalt wird dieser Winter? – Und wie viel Schnee ist zu erwarten?

Statistiker sehen einen Trend, dass in den vergangenen 20 Jahren die Winter deutlich wärmer – um bis zu drei Grad – und milder geworden sind. Freilich können Wetter-Einflüsse immer wieder zu Schneeschauern, wie jetzt gerade, führen. Die Chance auf weiße Weihnachten in den Tälern sinkt aber – in Städten ist sie ohnehin seit Jahren sehr gering.

Zumindest muss man sich „dank“ dem Klimawandel für die Christkindlmärkte nicht mehr so warm anziehen ...