20. Februar 2014 | 22:41 Uhr

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Wien

Sahara-Staub: Vorbote für extremen Sommer

Eine Wolke aus der Sahara sorgte für eine Sandschicht auf den Autos in Österreich.

Überraschung für viele Donnerstagfrüh in ganz Österreich: Über Nacht wurden Autos mit einer gelben Staubschicht überzogen, selbst Schneehänge schimmerten rötlich-gelb. Schuld war eine gewaltige Staubwolke aus der Sahara, die feinsten Sand über das Mittelmeer nach Europa getragen hatte. „Über der Sahara dreht sich derzeit ein Höhentief. Dank einer Südwestströmung wurde die Wolke zu uns transportiert“, sagte ein Experte der ZAMG.

Solche Sahara-Winde im Frühjahr gelten als mögliche Vorboten für einen heißen Sommer mit vielen Extremen: gewaltige Hitze, starke Regenfälle und Gewitterrekorde. Nach einem zunächst noch trockenen und warmen Freitag wird es am Wochenende aber noch einmal etwas winterlicher. Die Temperaturen fallen kurzfristig, Regen und Schnee wird es in weiten teilen des Landes geben.

Spätestens ab Montag aber ist der Vorfrühling zurück. Es wird erneut sehr trocken, die Temperaturen können Höchstwerte bis 13 Grad erreichen. Auch am Dienstag keine Spur vom Winter.

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Sonnig, im O auch Wolken. 12/25°

In weiten Teilen des Landes scheint die Sonne am Sonntag nahezu ungestört. Im äußersten Osten und Südosten sowie teilweise im Bergland startet der Tag aber noch mit Restwolken. Hier stellt sich erst im Tagesverlauf zeitweise sonniges Wetter mit ein paar harmlosen Quellwolken ein. Der Wind bläst im Osten noch lebhaft aus Nordwest, sonst ist es windschwach. Frühtemperaturen 8 bis 17 Grad, Tageshöchsttemperaturen 23 bis 27 Grad.
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