06. Juli 2018 | 00:11 Uhr

2013080311354.1.jpg © Hoermandinger

Sommer der Superlative

Rekord: So viele Hitze-Tage wie nie zuvor

Auch wenn heute überall Regen und Gewitter möglich sind, dieser Sommer ist ein Phänomen.

Wien. Für ÖSTERREICH studierte Klimaforscher Alexander Orlik von der ZAMG seine Aufzeichnungen: Heuer hatten wir schon 48 „Sommertage“, also Tage mit Temperaturen über 25 Grad (gemessen an der Hohen Warte). Niemals zuvor gab es mehr. Das sind insgesamt schon fast sieben Wochen.

Gestern war Österreich dafür völlig zweigeteilt: In Wien, NÖ und im Burgenland waren bis zu 33 Grad möglich, sonst aber setzten Regen, Gewitter, mancherorts sogar Hagelstürme ein.

Kein Strom. Besonders schlimm war es in der Steiermark: Im Raum Leibnitz waren 6.500 Haushalte wegen Sturmschäden vorübergehend ohne Strom. Die Feuerwehr hatte 122 Einsätze.

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Schaueranfällig, im O und S etwas Sonne, 1/7°

Im Einfluss einer Störung dominieren bis zum Abend insgesamt dichte Wolken. Die Sonne zeigt sich maximal zwischendurch. Von Nordwesten breiten sich außerdem mehr und mehr Regen- oder Schneeschauer aus. Vom Arlberg bis ins Mostviertel regnet oder schneit es zum Teil auch intensiv, am meisten aber im Westen. In den Niederungen ziehen hingegen nur einzelne Schauer durch. Weitgehend trocken bleibt es lediglich im Süden Österreichs. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 300 und 800m Seehöhe. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Vor allem im Bergland lebt der Wind aber immer wieder auch kräftig auf. Die Nachmittagstemperaturen 5 bis 13 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag bleibt es unbeständig und vor allem an der Alpennordseite schneit es von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich immer wieder. Bis zum Morgen intensiviert sich außerdem bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und rund 700m Seehöhe im Osten der Niederschlag. Überall sonst bleibt es weitgehend niederschlagsfrei, zeitweise lockern die Wolken sogar vorübergehend auf. Der Wind weht in den Niederungen oft schwach bis mäßig, in höheren Lagen dauert der lebhafte Nordwestwind aber an. Die Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad.
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