26. Oktober 2021 | 15:26 Uhr

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300 Feuerwehrleute im Einsatz

Rax: Größter Waldbrand der Geschichte

Mit einem Flächenausmaß von 115 Hektar handle es sich um "den größten Waldbrand, den es je in Österreich gab".

Ein riesiger Waldbrand hat am Feiertag in Hirschwang in der Marktgemeinde Reichenau a.d.R Rax (Bezirk Neunkirchen) gewütet und einen Verletzten gefordert. Mit einem Flächenausmaß von 115 Hektar handle es sich um "den größten Waldbrand, den es je in Österreich gab", erklärte der Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos Niederösterreich Franz Resperger am Dienstag gegenüber der APA. Problematisch waren für die Einsatzkräfte die steile Hanglage und der Wind.

Ausgebrochen war das Feuer schon am Montag und es breitete sich extrem rasch aus, innerhalb von zehn Stunden von fünf auf über 100 Hektar. Die teils senkrechten Felswände in dem Gebiet seien ein Riesenproblem, immer wieder breche Gestein aus, so Resperger. Dadurch wurde auch ein Feuerwehrmann - nicht lebensgefährlich - verletzt, er wurde ins Krankenhaus gebracht. Sorge bereitete den Einsatzkräften außerdem, dass das Feuer auf die vom derzeit betroffenen Gebiet vis-a-vis liegende Rax übergreifen könnte. An den neuralgischen Punkten seien daher Einheiten positioniert, um Funkenflug zu verhindern.

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300 Feuerwehrleute im Einsatz

Insgesamt waren 300 Feuerwehrleute von 23 Wehren im Einsatz. Brandbekämpfungsmaßnahmen vom Boden aus waren aufgrund der Steilhänge in dem Gebiet unmöglich, erläuterte der Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Huber. Am Dienstagvormittag waren daher bereits zwei Hubschrauber des Bundesheeres und vier Fluggeräte des Innenministeriums im Einsatz. Am Nachmittag stellte das Bundesheer zwei weitere Hubschrauber, die direkt von der Leistungsschau am Heldenplatz kamen, zur Verfügung. Insgesamt waren somit acht Helikopter, darunter zwei Agusta Bell 212 und zwei Black Hawk, beim Einsatz an der Rax, so Bundesheersprecher Michael Bauer.

"Der Brand ist noch nicht unter Kontrolle und die Wetterprognose ist keine gute", stellte Resperger fest. Für die nächsten fünf Tage gebe es keinen Regen und zusätzlich Ostwind. Die Einsatzkräfte schlugen Schneisen ins noch nicht betroffene Gebiet, um einen sogenannten Feuersprung zu vermeiden. Aufgestellt wurden auch Falttanks, aus denen die Hubschrauber Wasser entnahmen. Resperger erklärte weiters, dass Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und der Wiener Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) am Einsatzort waren, um sich ein Bild zu machen. Das betroffene Gebiet sei großteils in Besitz der Stadtgemeinde Wien.
 

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Erst sonnig, von NW gewittrige Schauer, 9/18°

Am Nachmittag bringt eine Kaltfront von Westen her immer öfter Regenschauer und Gewitter, schließlich auch im zunächst noch sonnigeren Osten und Süden. Mit der Störungszone frischt lebhafter bis kräftiger Westwind auf. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 15 bis 24 Grad. Heute Nacht: In der Nacht zieht die Kaltfront bald ostwärts ab und letzte Regenschauer und Gewitter, vor allem entlang der Alpennordseite sowie auch im Osten und Südosten klingen allmählich ab. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Im Bergland halten sich Restwolken eher hartnäckig, sonst lockert es später mehr und mehr auf. Der Wind bläst im Osten noch mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest, sonst lässt er deutlich nach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
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