12. Mai 2022 | 07:00 Uhr

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Extreme Jahreszeit

Prognose: Sommer wird sehr heiß und viel zu trocken

Die erste Langfrist-Prognose für den Sommer zeigt: Es wird deutlich zu heiß. 

Der europäische Wetterdienst ECMWF hat seine Sommerprognose veröffentlicht. Für die Monate Juni, Juli und August gilt demnach: Es wird deutlich zu trocken und auch zu warm, heißt es aus dem sonst sehr zurückhaltenden Wetterdienst. Es bahnt sich also ein Hitze-Sommer an.

Hitze. Fast in ganz Europa sollen die Sommermonate laut Studie zwischen 1,5 und 2 Grad zu heiß ausfallen -in meteorologischen Maßstäben eine gigantische Zahl. Im Süden Italiens und in England sollen die Temperaturen "nur" um 0,5 bis 1 Grad zu heiß werden.

Kaum Regen. Die Niederschläge sollen heuer besonders stark zurückgehen. Vor allem im Süden Österreichs sogar auf etwa 50 bis 60 %der üblichen Regenmengen. 

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Sonnig, zeitweise Wolken, 5/13°

Im Osten und am Alpenostrand schließen sich letzte Wolkenlücken rasch und von Tirol, von Vorarlberg sowie von Salzburg breitet sich Regen im Laufe des Nachmittags auf alle Landesteile aus. Am längsten trocken bleibt es südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten Österreichs. Mit den Niederschlägen sinkt die Schneefallgrenze langsam auf Lagen unter 2000m Seehöhe. Der Wind weht zunächst in der Osthälfte teilweise lebhaft aus Südost bis Süd. Bis zum Abend dreht der Wind schließlich zunehmend auf westliche Richtungen und lebt nördlich des Alpenhauptkammes sowie von Oberösterreich ostwärts deutlich auf. Die Nachmittagstemperaturen zwischen 8 und 14 Grad. Heute Nacht: Eine Kaltfront zieht mit dichten Wolken in der Nacht auf Montag von West nach Ost über Österreich und sorgt bis Mitternacht verbreitet für Regen und Regenschauer. Die Schneefallgrenze sinkt langsam auf Lagen zwischen 1700 und 1200m Seehöhe ab. Während der zweiten Nachthälfte lässt schließlich von Westen der Niederschlag nach und die Wolken beginnen aufzulockern. Vor allem am nördlichen Alpenrand ist jedoch noch bis zum Morgen mit Regen und Regenschauern zu rechnen. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und weht nördlich des Alpenhauptkammes, im Norden und Osten sowie in den Tälern im Süden mäßig bis lebhaft, in der Höhe auch stark. Die Tiefsttemperaturen 0 bis 9 Grad.
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