09. März 2015 | 10:14 Uhr

pollen.jpg © APA/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Pollen-Alarm

Pollenflug so früh wie noch nie

Mit dem Frühling kommen auch die Pollen. Hasel und Erle haben Hoch-Saison.

Nicht jeder freut sich über die warmen Temperaturen und strahlenden Sonnenschein. Fragt man dieser Tage Allergiker nach deren Befinden, werden diese wohl eher verschnupft darauf reagieren - im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die nächsten Tage könnten für Allergiker ungemütlich werden. Tränende Augen, juckende Haut und verstopfte Nasen garantiert.

Schönes Wetter sorgt für verstopfte Nasen
Schuld daran ist das momentane Hochdruckgebiet über Österreich. Dieses sorgt dafür, dass sich Hasel- und Erlepollen rasend schnell übers Land verteilen. Die Belastungen schwanken mit den Wetterbedingungen. Unter günstigen Bedingungen kann die Belastung rasch ansteigen, bei Niederschlägen aber auch rasch wieder senken.

Zamg-Montag-Dienstag.jpg © Screentshot_ZAMG
Detaillierte Prognosekarte der ZAMG für Montag und Dienstag (c) ZAMG

Pollenwarndienst

Laut dem Pollenwarndienst der MedUni Wien muss man in den nächsten Tagen vor allem in den Niederungen mit Belastungen rechnen. In höheren Lagen ist der Pollenflug noch gedämpft.

Wetterumschwung sorgt für Abhilfe
Erleichtert aufatmen können Allergiker erst wieder am Mittwoch. Der für Mitte der Woche angekündigte Regen spült die Pollen weg und sorgt damit für ein paar angenehmere Tage für gebeutelte Nasen.

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Im W+N etwas Schnee, sonst zeitweise Sonne. -12°/-2°

Von Vorarlberg entlang der Alpennordseite bis ins westliche Niederösterreich dominieren dichte Wolken, dazu schneit es zeitweise. Im Laufe des Nachmittags beginnt hier die Schneefallgrenze allerdings zu steigen und vor allem in den tieferen Regionen steigt die Gefahr von Straßenglätte. Weiter im Osten und Süden startet der Tag hingegen mit Sonnenschein. Bis zum Abend breiten sich auch hierher ein paar Wolkenfelder aus, vorerst bleibt es dabei allerdings noch trocken. Der Wind bläst vor allem im Norden und Osten mäßig, in exponierten Lagen auch lebhaft aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen minus 18 bis minus 5 Grad, Tageshöchsttemperaturen minus 6 bis plus 3 Grad.
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