26. März 2018 | 22:34 Uhr

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Warnung

Pollen: Alarm-Stufe Rot

Schlechte Nachrichten für Al­lergiker: 2018 wird überdurchschnittliche Blüte erwartet.

Die ersten Horror-Wochen sind fast überstanden: Die Erle- und Hasel-Belastung war heuer „überdurchschnittlich intensiv und sehr ungewöhnlich“, erklärt der Pollenwarndienst.

Eine Analyse der Daten, kombiniert mit aktuellen Wetterprognosen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, zeigt: Im gesamten Osten und Norden Österreichs sind die Belastungen noch immer „hoch“. Auf der Österreich-Karte sehen Sie, dass besonders die Landeshauptstädte Wien, Linz, Graz einer „sehr hohen“ Belastung ausgesetzt sind.

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Entspannung ist noch lange nicht angesagt. In diesen Tagen beginnt die Blütezeit für Birke, Esche, Ulme, Raps und Löwenzahn. Experten warnen Allergiker vor allem vor einer „überdurchschnittlich hohen Birkenblüte“ in diesem Jahr.

Achtung also vor langen Spaziergängen in den Osterfeiertagen. Bei Temperaturen über 10 Grad wird der Pollenflug extrem verstärkt.

Jedes vierte Kind leidet unter der Pollen-Belastung

Allergie. Betroffen sind insgesamt eine Million Österreicher – sie haben eine, oder sogar mehrere, Pollen-Allergien. Bei Kindern ist der Anteil an Leidenden noch höher: 25 Prozent spüren den Pollenflug der Pflanzen.

Bis Sommer leiden die Allergiker

➔Pollenkalender: Jetzt geht es erst richtig los mit den Leiden der Al­lergiker. Eine sehr hohe Pollen-Konzentration in der Luft erwarten die Experten schon in wenigen Tagen.

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Bewölkt, einzelne Schneeschauer -4°/+2°

Weiterhin überwiegen die Wolken und in der Nordhälfte schneit es regional zeitweise, am meisten voraussichtlich vom Arlberg bis zum Salzkammergut. Im Osten setzen erst am mittleren Nachmittag erste Schneefälle ein, die in weiterer Folge zum Teil bis in die Nacht hinein reichen. Ganz im Süden und Südosten kommt mitunter sogar etwas die Sonne durch. Im Laufe des Nachmittages wird der Schneefall im Bergland und an der Alpennordseite teils intensiver. Der Wind weht an der Alpennordseite mäßig, in höheren Lagen auch lebhaft aus westlichen Richtungen, abends teils schon aus Nord bis Nordost, im Süden bleibt es eher schwach windig. Frühtemperaturen minus 8 bis plus 1 Grad, Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 4 Grad.
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