10. August 2020 | 17:01 Uhr

Wien Themenbild Stephansdom © APA

Was Sie jetzt beachten müssen

Ozon-Alarm in Wien: Informationsschwelle überschritten

Dass die Konzentration im weiteren Tages- und Abendverlauf sinkt, kann nicht erwartet werden. Sie soll weiterhin ähnlich hoch bleiben.

An der Messstelle Hohe Warte in Wien wurden Ozonkonzentrationen größer als 180 µg/m³ als Einstundenmittelwert  gemessen worden. Damit wurde die Informationsschwelle gemäß Ozongesetz überschritten, heißt es in einer Aussendung.

Dass die Konzentration im weiteren Tages- und Abendverlauf sinkt, kann nicht erwartet werden. Sie soll ähnlich hoch bleiben.

Empfehlungen zu freiwilligen Verhaltensweisen

Ozonkonzentrationen über der Informationsschwelle können bei einzelnen, besonders empfindlichen Personen und erhöhter körperlicher Belastung geringfügige Beeinträchtigungen hervorrufen. Der normale Aufenthalt im Freien, z. B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für empfindliche Personen unbedenklich. Diese sollten sich besonders über den weiteren Verlauf der Ozonkonzentration im Aufenthaltsbereich informieren. Weitere individuelle Schutzmaßnahmen sind erst bei Überschreiten der Alarmschwelle erforderlich.

Aufgrund der erhöhten Ozonbelastung ersucht die Wiener Umweltschutzabteilung, auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen.