17. November 2015 | 09:14 Uhr

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Böen über 100 km/h

Orkan-Tief im Anmarsch

Vor dem Winter kommt der Sturm: Böen in Orkanstärke sind möglich.

Ein Sturm-Tief zieht mit seinem Kern über Skandinavien ostwärts. Ausläufer erreichen in der Folge Mittwochfrüh auch den Alpenraum. Der Westwind wird dabei deutlich an Stärke gewinnen und Sturm-, an exponierten Lagen und im Bergland unter Umständen auch Orkanstärke erreichen. Dazu ziehen nördlich der Alpen dichte Wolken mit Regenschauern durch.

Für Mittwoch und Donnerstag gilt eine Sturmwarnung für den Großteil Österreichs. Die Windspitzen erreichen 60 bis 100 km/h im Flachland, in Niederösterreich sind in folgenden Bezirken auch Böen in Orkanstärke möglich: Baden, Mödling, Neunkirchen, St. Pölten, Tulln, Wiener Neustadt und Wien-Umgebung. In Wien muss in den westlichen Bezirken mit Böen bis 80 km/h gerechnet werden.

Unwetter-Warnung für Mittwoch

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Temperaturen bleiben vorerst mild
Die Temperaturen bleiben am Mittwoch mit der starken Westströmung mild, die höchsten Werte steigen auf bis zu 19 Grad. Am Donnerstag lösen sich Restwolken rasch auf, der Wind bleibt nördlich des Alpenhauptkammes jedoch lebhaft bis stürmisch. Die Temperaturen erreichen bis zu 16 Grad.

Wettersturz am Freitag
Am Freitag erreicht uns eine Kaltfront mit dichten Wolken und Regen. Schnee fällt bis auf 1.000 Meter herab. Zunächst noch länger freundlich bleibt es im Süden, hier ist es auch windschwach. Sonst kommt starker Westwind auf. Die Temperaturen erreichen 14 Grad, am Nachmittag kühlt es dann überall spürbar ab.

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Meist Regenschauer, im O eher trocken. 11/21°

Die Sonne wird im Tagesverlauf öfter von Wolkenfeldern und teils auch von hochreichenden Quellwolken abgeschirmt. Am Nachmittag nimmt die Neigung zu Regenschauern und ein paar isolierten Gewitterzellen vor allem über der Landesmitte, im Süden und im östlichen Berg- und Hügelland noch zu. Flächendeckender Regen ist hingegen nicht in Sicht, und zwischendurch gibt es weiterhin teils größere Sonnenfenster. Während der Wind auch im Donauraum insgesamt eher abflaut, sind im Randbereich von Schauer- oder Gewitterzellen durchaus einige Windböen zu erwarten. Die westliche Hauptwindrichtung bleibt dabei aufrecht. Tageshöchsttemperaturen 17 bis 23 Grad. Heute Nacht: Am Abend klingen letzte Schauer- und Gewitterzellen auch im Bergland bald ab. In der Nacht auf Mittwoch nähert sich allerdings von Westen her eine weitere, schwache Störungszone. Damit verdichten sich die Wolken vor allem in Vorarlberg und Tirol, schließlich kann es dort leicht zu regnen beginnen. Nach Osten hin verläuft die Nacht hingegen vielfach aufgelockert bis gering bewölkt und über weite Strecken auch trocken. Der Wind bleibt überwiegend schwach. Die Lufttemperaturen gehen auf 13 bis 4 Grad zurück.
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