11. Mai 2018 | 10:58 Uhr

Schwere Unwetter Kirnberg NÖ © FF Kirnberg

Straßen vermurt & überflutet

NÖ: Aufräumen nach den Unwettern

Einige Bezirke Niederösterreichs wurden am Donnertsag von schweren Unwettern heimgesucht.

Die Feuerwehr ist am Donnerstag nach Unwettern in Teilen Ostösterreichs im Einsatz gestanden. Im Bezirk Waidhofen an der Thaya gingen am späten Nachmittag laut Bezirkskommando innerhalb weniger Minuten enorme Regenmengen von Vitis bis Gastern nieder. Mehrere Wohnhäuser wurden überflutet, Straßen vermurt und Abwasserkanäle verlegt. Starke Niederschläge gab es auch in anderen Bezirken.
Besonders betroffen waren Waidhofen an der Thaya, Melk und Neunkirchen. Hier waren die Feuerwehren im Dauereinsatz.


Gegen 16.00 Uhr trafen nacheinander mehrere Unwetterzellen aus dem Süden auf die Bezirke. Für den ausgetrockneten Boden seien die Wassermassen zu viel gewesen, hieß es in einer Aussendung: "Von den Feldern schoss das Wasser in die Ortschaften und überflutete mehrere Wohnhäuser in den Gemeinden Vitis, Pfaffenschlag und Gastern." Geröllmassen vermurten Straßen, das Wasser konnte nicht über die Kanäle abfließen. Auch die Bezirkshauptstadt war von Unwettern betroffen. Insgesamt standen am frühen Abend rund 100 Mitglieder von elf Feuerwehren in dem Bezirk im Waldviertel im Einsatz.
 

Diashow: Aufräumen nach schweren Unwettern

Schwere Unwetter zogen über Teile Niederösterreichs
Schwere Unwetter zogen über Teile Niederösterreichs
Aufräumen nach schweren Unwettern in NÖ
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Aufräumen nach schweren Unwettern in NÖ
Aufräumen nach schweren Unwettern in NÖ
Aufräumen nach schweren Unwettern in NÖ
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Aufräumarbeiten am Freitag
 

Am Freitag gingen die Aufräumarbeiten weiter. Besonders Mank traf es schlimm. Dort standen ganze Straßen unter Wasser. Dort waren neun Feuerwehren mit insgesamt 75 Mann im Einsatz. In Strannersdorf hat sogar ein Blitzeinschlag einen Baum umstürzen lassen, berichtet die "NÖN". Nun müssten noch einige Straßen gesäubert werden, wird FF-Bezirkskommandant Roman Thennemayer in dem Bericht zitiert.

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