15. Februar 2017 | 11:07 Uhr

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Vorschau

Neuschnee im Anmarsch

Kaltfront bringt Neuschnee - in tiefen Lagen Regen; auch Glatteis möglich.

Frühlings-Hoch "Erika" schenkt uns noch einen sonnigen Donnerstag mit Temperaturen von bis zu 14 Grad, am Freitag kommt aber ein Dämpfer: "Erika" zieht sich immer weiter in den Südosten Europas zurück, damit kommt von Nordwesten eine Kaltfront bis zum Alpenraum durch und sorgt für Neuschnee, in tieferen Lagen auch für Regen und/oder gefrierenden Regen. Die Schneefallgrenze liegt anfangs bei etwa 1.000 Meter und sinkt tagsüber auf unter 500 Meter ab.

In der Nacht auf Freitag erreicht die Front den Westen, und von der Früh weg beginnt es in Vorarlberg und Tirol zu regnen, am Vormittag dann auch von Salzburg bis ins Burgenland. Wenn es in der Nacht entsprechend abkühlt, sind stellenweise auch gefrierender Regen und Glatteis möglich. Besonders im oberösterreichischen Zentralraum, im Wald- und Weinviertel, im Wiener Becken und im Nordburgenland kann es bis Mittag zu Straßenglätte kommen.  

Der Süden ist zunächst noch wetterbegünstigt, hier sind erst am Nachmittag Schauer zu erwarten. Im Norden lassen die Schauer dann bereits wieder nach und stellenweise lockern die Wolken bis zum Abend wieder auf.

Die Niederschlagsmengen werden zwischen 10 und 20 Liter pro Quadratmeter liegen, am meisten fällt im Nordstau der Alpen. Bis zu 20 Zentimeter Neuschnee sind vom Bregenzerwald über den Arlberg und das Außerfern bis zu den westlichen Nordalpen möglich, auch in den Salzburger Hohen Tauern. Sonst gehen sich in höheren Lagen zwischen 5 und 10 Zentimeter aus, am geringsten bleiben die Mengen südlich des Hauptkammes.

Es bleibt deutlich kühler als zuletzt, die Temperaturen erreichen höchstens 4 bis 11 Grad.

Die Neuschnee-Prognose für Freitag:
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Mit einem Klick auf die Grafik gelangen Sie zur interaktiven Version der Karte.

Samstag
Am Samstag ist noch einmal mit bis zu 5 Liter pro Quadratmeter Regen (5-10 Zentimeter Schnee) zu rechnen, hauptsächlich in Nordstaulagen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 400 bis 700 Meter.

Meist überwiegt die starke Bewölkung und besonders vom Tiroler Unterland bis in den Osten regnet es zeitweise. Im Tagesverlauf lockert es im Westen und im Süden auf und öfter kommt auch die Sonne durch. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 3 und 8 Grad.

Sonntag
Am Sonntag überwiegt vor allem im Osten starke Bewölkung. Im Süd- und Mittelburgenland sowie in der südlichen und östlichen Steiermark kann es etwas Regen oder Schneeregen geben bei einer Schneefallgrenze von 300 bis 600 Meter. Sonst scheint abgesehen von Nebel- und Hochnebelfeldern die Sonne. Die Temperaturen steigen auf maximal 3 bis 8 Grad.
 

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Im S abklingende Schauer, zunehmend sonnig. 2/12°

Zur Wochenmitte können Störungsreste vor allem im Süden noch einige dichtere Wolkenfelder und letzte Schauer bringen, die bis Mittag aber abklingen. Allgemein setzt sich aber schon am Vormittag in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Der Nachmittag gestaltet sich dann im ganzen Land freundlich. Den meisten Sonnenschein gibt es ganz im Osten und Westen. Der Wind weht erst schwach bis mäßig, am Nachmittag oft auch lebhaft aus Nordost bis Ost. Tageshöchsttemperaturen 7 bis 16 Grad, mit den höchsten Werten im Nordosten. Heute Nacht: Die Nacht auf Donnerstag gestaltet sich im ganzen Land leicht bewölkt bis wolkenlos und trocken. Lediglich gegen Ende der Nacht bildet sich in lokalen Becken und Tälern das eine oder andere Nebelfeld. Der Wind weht schwach bis mäßig aus überwiegend östlichen Richtungen. Tiefsttemperaturen minus 5 bis plus 4 Grad.
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