30. Juni 2019 | 19:14 Uhr

Rekordhitze Bikini Freibad © TZ ÖSTERREICH / Fuhrich

Historische Hitze

Neuer Rekord: 1,1 Millionen Badegäste in Wien

Noch nie waren die Wiener Bäder in einem Juni so voll. 

Wien. Am Wochenende wurden die Schlangen vor den Wiener Bädern länger und länger. Bereits am Donnerstag wurde die Eine-Million-Besucher-Marke geknackt. Am Wochenende konnte nun auch der Juni-Rekord von 2003 überboten werden. Mehr als 1,1 Millionen Besucher wurden in dem Monat in Wiens Bädern gezählt.

 

Am Montag wird's im Osten noch heißer

Für Montag wurde eine Verlagerung der höchsten Temperaturen Richtung Osten erwartet. Im Wiener Becken oder im nördlichen Burgenland könnten dann eventuell vereinzelt auch 38 Grad Celsius herausschauen. Das sei aber noch nicht abgesichert. "39 oder gar 40 Grad sind nicht zu erwarten", hieß es bei der ZAMG.
 
Die Entwicklung der Temperaturen werde vor allem davon abhängen, ab wann Gewitter und Regen einsetzten. "Das hängt mit der zu erwartenden Gewittertätigkeit in der Steiermark und in Oberösterreich und der Wolkenbildung zusammen", sagte der Experte. Jedenfalls werde es in der Nacht auf Dienstag zum Teil heftige Gewitter geben. Dann folge die Abkühlung.
 
In Tirol wurden am späteren Sonntagnachmittag beispielsweise in Innsbruck bei der Universität und in Jenbach jeweils 38 Grad Celsius gemessen.
 

Experten beeindruckt

"Das ist schon beeindruckend", sagte Rainer Kaltenberger von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien gegenüber der APA. "Ja, man kann sagen, ein Rekord-Juni klingt mit Rekorden aus. Wir haben in Österreich derzeit 270 Messstellen, an mehr als hundert entlang der Alpennordseite sehen wir Rekorde."
 
Die bisher höchsten Temperaturspitzen für den Juni wurden am Sonntag in Tirol, Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark gebrochen. In Oberösterreich in Weyer waren es bisher am 20. Juni 2013 36,7 Grad Celsius gewesen. Aktuell haben wir dort bereits 37,1 Grad", sagte Kaltenberger am Sonntag gegen 16.00 Uhr.
 
Im Bundesland Salzburg war bisher die höchste Juni-Temperatur am 14. Juni 1980 in Hallein mit 36 Grad gemessen worden. Dort registrierte man am Sonntag in Lofer 36,8 Grad Celsius. In Tirol hatte die Temperatur am 30. Juni 2012 in Innsbruck 36,6 Grad betragen, dort schnellte das Thermometer am Sonntag - genauso wie in Jenbach - auch 38,0 Grad hinauf. In der Steiermark hatte man am 30. Juni 2012 exakt 36,8 Grad Celsius gemessen, am Sonntag waren es in Mooslandl 37,3 Grad.

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Von SW Regen, starker Wind. 8/18°

Einige Nebel- und Hochnebelfelder halten sich zäh, gebietsweise, vor allem im Norden, streifen auch noch ein paar stärkere Wolkenfelder durch. Im Südwesten wird die Staubewölkung von Süden her zunehmend dichter und hier kann es stellenweise auch ein wenig regnen. Ungestört sonnig ist es meist in den föhnigen Gebieten an der Alpennordseite, aber auch sonst wird es im Tagesverlauf freundlicher und teils auch noch sonnig. Im Bergland weht teils föhniger Südwind. Außerdem bläst der Wind aus Südost bis Süd im Nordosten gebietsweise sehr lebhaft. Die Temperaturen erreichen 12 bis 21 Grad, die höchsten Werte gibt es dabei im föhnigen Westen. Heute Nacht: Abends und in der Nacht auf Mittwoch verdichten sich die Wolken von Südwesten her weiter. Dazu regnet es vor allem an der Alpensüdseite von der Silvretta bis Oberkärnten zeitweise. Weiter Richtung Nordosten geht es vielerorts noch gering bewölkt oder sogar wolkenlos durch die Nacht, ehe sich vor allem in den Morgenstunden immer öfter Nebel- und Hochnebelfelder ausbilden. Der Südföhn bläst entlang und nördlich des Alpenhauptkammes teils lebhaft bis stark. Ansonsten weht ein schwacher bis mäßiger, ganz im Osten auch lebhafter Ost- bis Südwind. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 4 und 11 Grad, am kältesten wird es voraussichtlich im Mühlviertel.
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