04. November 2015 | 10:04 Uhr

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Warm wie nie

Neue Temperaturrekorde in den Bergen

Hoch "Tomoka" brachte neue November-Rekorde in höheren Lagen.

Während es in Tal- und Beckenlagen empfindlich kalt - teils auch frostig - ist, brachte Hoch "Tomoka" neue Temperaturrekorde in höheren Lagen.

Noch nie war es im November in Bad Gastein (Salzburg) so warm wie am Dienstag - mit 22,6 Grad lag die Temperatur sogar über dem Durschnitt eines Julitages, wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mitteilte. Im 976 Meter hoch gelegenen Gaschurn (Vorarlberg) hatte es gar 22,9 Grad!

Neue Rekorde wurden auch aus Niederösterreich gemeldet: auf der Hohen Wand 21,9 Grad, am Jauerling 20,8 Grad.

Wärmster November aller Zeiten?
Selbst den Rekord-November 2014 (3,8 Grad über dem vieljährigen Temperatur-Mittel) könnte der heurige knacken. ZAMG-Saisonprognosen gehen mit einer Wahrscheinlichkeit von 45 Prozent davon aus, dass der November 2015 wärmer als normal wird.

Grund für die hohen Temperaturen auf den Bergen ist Inversion. Bei windschwachem Hochdruckwetter im Herbst und Winter kühlen sich die bodennahen Luftschichten in den langen Nächten stark ab. Und weil kalte Luft schwerer ist als warme Luft, sammelt sich diese Kaltluft in Mulden, Senken und Flußtälern, wo sich dann häufig Nebel bildet.

Schafft es die Sonne tagsüber nicht mehr, diese Kaltluftseen ausreichend zu erwärmen, so löst sich der Nebel nicht mehr auf. Gleichzeitig ist es auf den Bergen häufig sonnig und mild, denn die leichtere, weil wärmere Höhenluft liegt nun wie ein Kochtopfdeckel über der kalten Nebelluft.

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Etwas Schnee, teils gefrierender Regen -5°/+2°

Mit Störungseinfluss ziehen dichte Wolken durch und es muss verbreitet mit Schneefall oder Schneeregen gerechnet werden. Besonders in Oberösterreich und dem westlichen Niederösterreich muss auch zeitweise mit gefrierendem Regen, Eiskörnern und Glatteis gerechnet werden, am Nachmittag auch im Südosten. Im Westen und Norden und Osten klingt der Niederschlag bis Mittag teilweise schon ab und dann kommt auch wieder zaghaft die Sonne hervor. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Südost bis West. Frühtemperaturen minus 10 bis plus 2 Grad, Tageshöchsttemperaturen minus 3 bis plus 5 Grad, in Vorarlberg auch darüber.
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