04. Mai 2016 | 08:36 Uhr

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Steiermark

Nach Schnee: Heer räumt Schäden auf

Unterstützung des Heeres in zerstörten Obst-und Weingärten wurde ausgedehnt.

Mehr als 200 Millionen Euro Schaden dürften Frost und Nassschnee vergangene Woche bei den steirischen Obstbauern angerichtet haben.

40 Schadstellen
Mittlerweile helfen 104 Bundesheersoldaten beim Beseitigen zerstörter Hagelnetze. Im Zentrum stehen Betriebe im Raum Stainz, Ehrenhausen, Ottendorf, Kirchberg an der Raab oder Kapfenstein. Insgesamt gibt es 40 Schadensstellen, die von der Landeslandwirtschaftskammer erhoben wurden.

Die Soldaten arbeiten täglich an jeweils 9 Schadensstellen zugleich. Die betroffenen Flächen reichen von 1 bis 10 Hektar. Die Unterstützungsleistungen sollen mindestens bis Freitag andauern.

Entschädigung
Finanziell soll den Bauern mit Mitteln aus dem Katastrophenfonds geholfen werden. Auf einen entsprechenden Abänderungsantrag zum neuen Gesetz verständigten sich die Regierungsparteien am Dienstag.

Kostenlose Entsorgung
Auch die Abfallwirtschaft hilft den Geschädigten, so Agrarlandesrat Johann Seitinger (ÖVP). Daniela Müller-Mezin, Obfrau der Fachgruppe Entsorgungs-und Ressourcenmanagement, hat "für die Entsorgungs-Unternehmen ASA, Mayer, Müllex, Saubermacher, Zuser eine kostenlose Übernahme sortenrein gesammelter Hagelnetze zugesagt". Darüber hinaus habe Ecoplast in Wildon zugestimmt, saubere HDPE-Hagelnetze unentgeltlich zu übernehmen.
 

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Im W Schneefall, sonst etwas Sonne, 0/8°

Entlang und nördlich des Alpenhauptkammes bis ins südwestliche Niederösterreich schneit es immer wieder, oft auch anhaltend. Abseits der Staulagen ziehen im Norden und Osten ein paar Regen- und Schneeschauer durch. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 300 und 700m Seehöhe. Wetterbegünstigt ist der Süden, hier bleibt es meist trocken und zeitweise zeigt sich sogar die Sonne. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, in exponierten Lagen und am Alpenostrand auch kräftig aus Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 2 bis 11 Grad, mit den höchsten Werten im Südosten. Heute Nacht: In der Nacht auf Mittwoch schneit es vor allem entlang und nördlich des Alpenhauptkammes noch ein wenig, überall sonst bleibt es schon trocken. Die Wolken halten sich aber meist recht hartnäckig, erst zum Morgen hin lockert es von Nordosten her etwas auf. Der Wind bläst im Süden und Südosten, besonders in exponierten Lagen, zunächst noch lebhaft bis kräftig aus Nordwest, lässt nach Mitternacht aber nach. Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad.
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