26. Jänner 2017 | 08:03 Uhr

frost1.jpg © Webcam Au-Schoppernau

Jänner extrem

Minus 20 Grad: Das sind Österreichs Kälte-Pole

Noch bis zum Wochenende friert es in der Nacht - tagsüber winken Sonne und Plusgrade.

Bis zum Wochenende wird es sonnig und (endlich) wärmer - doch eines ist schon jetzt klar: Der Jänner war so kalt wie seit 30 Jahren nicht mehr!

Der Jänner 2017 ist mit einer mittleren Temperatur von -6,1 Grad der kälteste seit 1987. Mit einer Niederschlagsmenge von nur 32 Liter pro Quadratmeter ist der heurige Jänner gleichzeitig der trockenste seit 15 Jahren (2002 gab es 24 Liter).

Den Kälterekord gab es am 6. Jänner mit 26,4 Grad im Tiroler Hochland! Am 11. Jänner krachten auch in Wien die Temperaturen in der Nacht unter -12 Grad. Linz kommt bis Ende Jänner wohl auf 20 Eistage (nie über 0 Grad) - mehr als doppelt so viele wie die in diesem Monat üblichen 9 Tage.

Aktuelle Kältepole im Westen

In Schoppernau im Bregenzerwald sanken die Temperaturen Donnerstagfrüh auf -19,8 Grad. Im Tiroler Kössen wurden -19,2 Grad gemessen. St. Michael im Lungau meldete -18,9 Grad.

Kälteste Landeshauptstadt am Morgen war Salzburg mit -13,0 Grad, dahinter Innsbruck mit -12,9 Grad. Vergleichsweise mild war es im frostigen Wien mit "nur" -1,9 Grad.

Notfälle

Während die Eiszeit europaweit schon 38 Todesopfer forderte, starb hierzulande eine Obdachlose. Dank Kältetelefon und Notschlafplätzen, die zu 90 Prozent ausgelastet waren, wurden viele gerettet.

Frost-Finale

Die schlimmste Eiszeit ist vorbei: Am Donnerstag ist es verbreitet trüb, und in vielen Regionen muss weiterhin mit strengem Frost gerechnet werden. Die höchsten Temperaturen liegen zwischen minus 6 und plus 4 Grad. Bis Sonntag gibt es sogar plus 7 Grad.

Freitag wird das Wetter zunehmend freundlich. In der Früh herrscht zwar noch die Eiseskälte vor, ab Mittag setzt sich dann aber allmählich fast überall die Sonne durch. Es wird endlich milder und die Quecksilbersäule klettert bis auf 8 Grad in den Plusbereich.

Das Wochenende sollte fast ungetrübten Sonnenschein bringen. Nur im Flachland hält sich am Samstag streckenweise zunächst noch zäher Nebel oder Hochnebel. Im Osten kommt lebhafter bis starker Südostwind auf, in den Alpen wird es föhnig. Die Temperatur erreicht bis zu 8 Grad. Auch der Sonntag verläuft sonnig mit Höchstwerten bis zu 7 Grad.

Aber Vorsicht: Die Eisdecken auf den Flüssen, Seen und Badeteichen werden durch die steigende Temperatur und die Sonne gefährlich dünn.
 

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Viele Wolken und trüb, zeitweise Regen, 2/10°

Störungseinfluss sorgt recht verbreitet für trübe Wetterverhältnisse. In den meisten Landesteilen ist es dicht bewölkt. Lediglich im Südwesten scheint die Sonne immer wieder kurz. Mit Regenschauern ist fast im ganzen Land zu rechnen. Der Schwerpunkt liegt am Vormittag in der Osthälfte und verlagert sich am Nachmittag in die Westhälfte bzw. in das Bergland. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1300m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Tageshöchsttemperaturen 6 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag lockert die Bewölkung nördlich des Alpenhauptkammes auf und die Schauer gehen dort gänzlich zurück. Weiter im Süden und Osten und Nordosten halten sich länger kompakte Wolken und der eine oder andere Regenschauer ist auch noch möglich. Erst in den frühen Morgenstunden lockert die Bewölkung hier allmählich auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1000m Seehöhe. Der Wind weht meist nur schwach, nur im westlichen Donautal sowie dem Innviertel teils mäßig, aus Nordost bis Südost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 3 und plus 4 Grad. Am kältesten wird es inneralpin.
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