13. August 2015 | 09:21 Uhr

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In NÖ

Kritische Situation für Donauschifffahrt

Seichtstellen werden ausgebaggert - seit Mitte Juli ist der Wasserstand niedrig.

Die durch die anhaltende Trockenheit verursachte niedrige Wasserführung der Donau hat östlich von Wien zu einer kritischen Situation für die Schifffahrt geführt: Nach Angaben der Österreichischen Wasserstraßen-Gesellschaft via donau gibt es mehrere Seichtstellen, bei Petronell-Witzelsdorf werde derzeit gebaggert.

Generell ist die Wasserführung der Donau im gesamten österreichischen Abschnitt für die Jahreszeit äußerst niedrig. Schiffe können zwar fahren, allerdings ist die sogenannte Abladetiefe - der "Tiefgang" eines Schiffs in Ruhe - auf zwei Meter eingeschränkt. Deshalb wird östlich von Wien in der freien Fließstrecke gebaggert, aktuell in Petronell. Weitere Seichtstellen sollen in den nächsten Wochen ausgebaggert werden. In der freien Fließstrecke in der Wachau gebe es aktuell keinen Handlungsbedarf, dort sei noch eine Fahrwassertiefe von 2,5 Metern gegeben, hieß es bei via donau.

Der Fluss weist bereits seit Mitte Juli eine niedrige Wasserführung auf. An einzelnen Tagen im Juli seien die geringsten Werte seit 41 Jahren gemessen worden, hieß es am Mittwoch bei via donau. In den kommenden Tagen dürfte der Wasserstand der Donau noch weiter absinken. Für das kommende Wochenende vorhergesagte Niederschläge sollten das weitere Absinken stoppen. Wann sich die Situation entspannt, lässt sich nach Angaben von via donau derzeit nicht sagen.
 

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Lokaler Nebel, viel Sonne, -7/2°

In Tälern und Becken vor allem im Süden und Südosten sowie im Rheintal und im Waldviertel gibt es einige Hochnebelfelder, die vor allem im Südosten den ganzen Tag beständig sind. Abseits der Nebelfelder bleibt es sehr sonnig. Der Wind weht in höheren Lagen und im östlichen Flachland mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost, sonst bleibt es eher schwach windig. Tageshöchsttemperaturen in den Niederungen in der Osthälfte nur minus 4 bis minus 1 Grad, sonst meist zwischen plus 2 und 8 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Bergland der Alpennordseite und im Westen sowie allgemein in höheren Lagen. Heute Nacht: In der Nacht bleibt es im Südosten trüb, ebenso oft auch im Waldviertel, sonst ist der Himmel regional noch sternenklar. Nach und nach gibt es aber auch im Osten und in Beckenlagen sowie in manchen Tälern wieder Nebel oder Hochnebel. Der Wind weht allgemein schwach, im Norden und Osten teils mäßig oder auffrischend aus Ost bis Süd. Es gibt wieder verbreitet strengen Frost zwischen minus 15 und minus 3 Grad, wobei es in klaren Alpentälern und Senken auch noch kälter werden kann.
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