11. August 2015 | 11:40 Uhr

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Umwelt

Kärntner "Klimaatlas" beleuchtet Veränderungen

Veränderungen über 30 Jahre werden im Internet dargestellt.

Kärnten macht Daten zum Klimawandel ab sofort für jeden besser zugänglich. Im digitalen "Klimaatlas" werden die Veränderungen über 30 Jahre dargestellt. Grundlage bilden dabei gesammelte Daten etwa zu Temperatur, Niederschlag und Luftfeuchtigkeit. Umwelt-Landesrat Rolf Holub (Grüne) erwartet sich laut Aussendung am Dienstag auch bessere Grundlagen zum Handeln.

"Auf dieser Grundlage können in Zukunft bessere Analysen durchgeführt werden, wie sich das Land Kärnten bestmöglich an den Klimawandel, zum Beispiel in den Bereichen Katastrophenschutz, Umwelt, Tourismus und Gesundheit, anpassen kann", so Holub. Der Juli 2015 gehe vorläufig als bisher heißester Sommermonat seit Beginn der meteorologischen Aufzeichnungen in die Geschichte ein. Solche historisch-klimatologischen Interpretationen seien nun durch wissenschaftlich fundierte digitale Darstellungen besser möglich.

Auch im Bereich Open Government Data will das Land mit dem "Klimaatlas" Vorreiter sein. Alle Bürger könnten auf die erhobenen Daten, welche die Jahre 1971 bis 2000 erfassen, zugreifen und diese auch in elektronischer Form weiterverwenden bzw. weiterverarbeiten, meinte Holub. Die Darstellung der Messungen erfolgt anhand digitaler Karten, Tabellen und Grafiken sowie Begleittexten. In einem nächsten Schritt ist die Veröffentlichung von Szenarien künftiger Klimaveränderung in Kärnten geplant.

>> Digitaler Klimaatlas

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Regen- und Schneeschauer, etwas Sonne, 1/9°

Im Süden ist es vorerst länger sonnig, sonst gibt es bei aufgelockerter, oft auch starker Bewölkung einige Regen- oder Schneeregenschauer bis zum Abend. Die Schneefallgrenze liegt meist zwischen 500 und 800m Seehöhe. Zwischendurch kommt aber auch regional die Sonne hervor. Der Wind weht mäßig, im Lee der Berge auch lebhaft aus Nordwest bis Nord, im Westen und Nordwesten ist der Wind deutlich schwächer. Tageshöchsttemperaturen 5 bis 12 Grad. Heute Nacht: In der Nacht geht es in der Osthälfte mit stärkeren Wolkenfeldern und einigen Schauern weiter. Die Schneefallgrenze sinkt teilweise auf 700 bis 300m Seehöhe. Im Westen gibt es auch längere Auflockerungen und deutlich weniger Schauer. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Lee der Berge vor allem zum Südburgenland auch lebhaft aus Nord bis Nordost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 3 und plus 5 Grad.
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