20. Oktober 2017 | 12:51 Uhr

Wein Ernte Ausfall © TZOe Lisi Niesner (Archivbild)

Schwierige Saison

Kärnten: Weniger Ernte wegen Frost und Dürre

Getreideernte 'durchwachsen', viel Schaden bei Obst- und Weinbauern.

Später Frost, teilweise Dürre, Kärntens Landwirte haben eine durchaus schwierige Saison hinter sich, die Erträge sind durchwegs etwas zurückgegangen. Diese Bilanz präsentierte Kärntens Landwirtschaftskammerpräsident Johann Mößler am Freitag bei einer Ernte-Pressekonferenz in Grafenstein (Bezirk Klagenfurt-Land). Besonders unter den Wetterkapriolen gelitten haben die Obst- und Weinbauern.

Mais und Soja hätten gute Erträge gebracht, meinte Mößler. In Kärnten gibt es etwa 15.000 Hektar Mais-Anbaufläche, bei Soja sind es rund 4.000 Hektar. Beim Getreide könne man laut Mößler die Situation als "durchwachsen" bezeichnen. Durch das trockene Frühjahr hätte das Wintergetreide eine geringere Anzahl ährentragender Halme ausgebildet, die abgelieferten Mengen seien dafür von sehr guter Qualität.

Der Obstbau spielt in Kärnten keine so große Rolle wie etwa in der Steiermark, dieses Jahr litt die Ernte unter den Spätfrösten. Vor allem das Steinobst hat stark gelitten, die Obsternte insgesamt liegt um 30 bis 40 Prozent unter dem Durchschnitt. Der Weinbau verzeichnet Einbußen in gleichem Ausmaß, die Qualität der Ernte sei aber sehr gut, so LK-Pflanzenbauexperte Markus Tschischej.
 

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Nach Frühnebel oft Sonne, im W Wolken, 3/14°

Im Westen halten sich hingegen bereits recht umfangreiche Wolken einer schwachen Störungszone, die vorerst nur vereinzelt ein paar Regentropfen hervorbringen. Nach und nach breitet sich der Wolkenschirm auch nach Osten aus, der Sonnenschein wird dabei oft merklich gedämpft. Es weht regional mäßiger bis lebhafter, teils föhniger Wind aus Südost bis Süd. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 9 bis 16 Grad, mit Föhnunterstützung stellenweise auch etwas mehr. Heute Nacht: Abends und in der Nacht breiten sich von Westen her zunehmend dichtere Wolken auf alle Landesteile aus. Immer häufiger kommt dazu auch Regen auf. Generell regnet es im Westen und Süden länger, während im Osten insgesamt nur wenig fällt. Die Schneefallgrenze liegt im Süden noch länger bei 1800 bis 2000m Seehöhe, während sie im Norden, Nordwesten und Nordosten auf 1000m Seehöhe minimal absinken kann. Der Wind dreht von Südost bis Südwest immer mehr auf West. Mitunter kann er im Norden stellenweise mäßig wehen. Tiefsttemperaturen der Nacht meist 2 bis 8 Grad, stellenweise auch noch darunter.
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