24. Jänner 2017 | 10:34 Uhr

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Kältewelle

Kälte geht weiter: Jetzt friert uns "Christa" ein

Österreich stöhnt unter Dauerfrost - und eine Änderung ist nicht in Sicht.

Dauerfrost ohne Ende - der heurige Jänner ist der kälteste seit 30 Jahren. Die mittlere Temperatur des Monats liegt derzeit bei -6,0 Grad. Für einen kälteren Jänner muss man schon bis ins Jahr 1987 zurückblicken; damals lag die mittlere Temperatur bei -6,9 Grad.

Als absoluter Kältepol erwies sich Dienstagfrüh einmal mehr der Salzburger Lungau - hier gab es -20,9 Grad in St. Michael und -19,9 Grad in Tamsweg. Auch im Tannheimer Tal in Tirol ging man aus dem Haus und landete in -20,7 Grad.

Bis zum Monatsende wird sich an der Kälte nur wenig ändern. Im östlichen Flachland gibt es weiterhin Dauerfrost, nur in höheren Lagen wird es etwas milder. Hoch "Brigitta", das uns den halben Jänner lang tiefgekühlt hat, ist zwar nach Osteuropa abgezogen, an seine Stelle tritt aber nun Hoch "Christa". „Christa“ reicht von Westfrankreich bis nach Mitteleuropa und blockiert Tiefdruckgebiete vom Atlantik, die mildere Luft bringen könnten. Damit sind auch in dieser Woche keine Niederschläge in Sicht.

Die Aussichten im Detail:

Mittwoch
Dichte Hochnebel halten sich am Mittwoch über den Niederungen, stellenweise fällt daraus Schneegriesel. Oberhalb von rund 800 bis 1.000 Meter sowie im Süden scheint überwiegend die Sonne. Die Temperaturen steigen unter dem Nebel auf nicht mehr als minus 5 Grad, im Westen auf bis zu plus 2 Grad.

Donnerstag
Auch am Donnerstag bleiben Nebel in den Tälern und Hochnebel im Flachland wetterbestimmend. Nur selten lösen sich die Nebel im Tagesverlauf auf. Auf den Bergen oberhalb von 800 Meter scheint die Sonne nahezu ungetrübt. Die Temperaturen bleiben unter dem Nebel unter Null, im Westen steigen sie auf bis zu plus 4 Grad.

Freitag
Am Freitag gibt es erstmals Chancen, dass sich die Hochnebel im Flachland lichten, denn der Wind dreht auf südöstliche Richtungen und legt ein bisschen zu. Abseits der Nebelfelder herrscht ungetrübter Sonnenschein. Tageshöchstwerte: Minus 3 Grad im Mühlviertel, bis zu 6 Grad im in mittleren Höhenlagen im Westen.

Samstag
Die Nebelneigung nimmt wieder etwas zu, bis Mittag sollten sich aber die meisten Felder aufgelöst haben und dann überwiegt im ganzen Land der Sonnenschein. Die Temperaturen steigen auf minus 3 bis plus 6 Grad - am wärmsten wird es erneut im Westen.

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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