14. März 2022 | 08:36 Uhr

saharastaub.jpg © APA/ROBERT PARIGGER/Symbolbild

Am Dienstag

Jetzt kommt Saharastaub nach Österreich

Wüstensand aus Afrika kommt am Dienstag nach Österreich.

Diese Woche fegt Saharastaub nach Österreich. Ein Tief über Marokko und Algerien wirbelt ordentlich Staub auf, der dann nach Norden zeiht. Wie die ZAMG auf Facebook schreibt, wird ein Ausläufer am Dienstag Österreich erreichen. In der Nacht auf Mittwoch wird der Saharastaub dann als Regen zu Boden fallen.

Die Prognose für die nächsten Tage

Am Montag wird das Hoch erstmal etwas schwächer und eine nahe Störungszone über Deutschland schickt ein paar Wolkenfelder in den Westen und Norden Österreichs, dennoch überwiegt insgesamt auch hier noch sonniges Wetter. Über weite Strecken wolkenlos bleibt es im Süden und Osten, hier ziehen am Nachmittag nur ein paar hohe Schleierwolken auf. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West, der Föhn schläft rasch ein. Auf Frühtemperaturen von minus acht bis plus fünf Grad folgen Höchstwerte von neun bis 17 Grad.

Die Wolkenfelder einer Warmfront breiten sich am Dienstag von Westen her aus. Dabei zeigt sich die Sonne oft nur noch zeitweise oder nur gedämpft durch einen dünnen Wolkenschirm, vor allem im Osten und Südosten. Tagsüber bleibt es meist trocken, ein paar Regentropfen sind aber im Westen und Norden nicht ausgeschlossen, erst in der Nacht beginnt es mit der folgenden Kaltfront von Nordwesten her verbreitet zu regnen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis Süd. Zwischen minus fünf und sieben Grad bewegen sich die Frühtemperaturen, die Höchsttemperaturen erreichen neun bis 18 Grad.

Am Mittwoch sind in der Osthälfte Österreichs anfangs Störungsreste der nächtlichen Kaltfront wetterwirksam, und auch tagsüber bleibt es hier mit dem Zufluss kälterer Luft und lebhaftem bis kräftigem Nordwestwind schaueranfällig. Die Schneefallgrenze sinkt dabei bis zum Abend auf 1.200 Meter ab. Weitgehend niederschlagsfrei bleibt es im Süden, ein paar Wolkenfelder ziehen aber auch hier durch. Generell wetterbegünstigt und sehr sonnig ist es im Westen. Minus zwei bis plus acht Grad am Morgen folgen acht bis 19 Grad im weiteren Tagesverlauf, erneut ist es im Westen am wärmsten.