28. Februar 2018 | 11:27 Uhr

Streusalz © Getty

Wirkung quasi aufgehoben

Jetzt ist sogar dem Streu-Salz zu kalt

Durch die anhaltende Kältewelle schmilzt das Eis auch mit Streusalz nicht mehr. 

Trockensalz wirkt bei arktischen Temperaturen kaum mehr. Streusalz ist im Straßenverkehr unersetzlich. Auch bei den aktuellen extrem-Temperaturen ist das Streuen enorm wichtig. Durch die anhaltende Sibirien-Kälte mit mehr als -20° Grad über einen langen Zeitraum, wirkt das Salz nur noch bedingt – das Eis schmilzt einfach nicht mehr richtig. Bei der Kälte kristallisiert das Trockensalz und verliert seine Wirkung. 

Je mehr Autos, desto wärmer. Allerdings gilt, je mehr Autos auf der Straße sind, desto mehr wärmt sich die Straße auf. Das Salz wirkt und das Eis schmilzt. Doch bei den arktischen Temperaturen hilft das nur mehr bedingt. Würde man jetzt Streuen ganz lassen, dann würde aber das Eis gar nicht mehr schmelzen. Es ist also wichtig, dass trotzdem Trockensalz auf der Straße landet, sagt ein Winterdienst-Experte gegenüber der "Augsburger Allgemeinen".

Auf Gehsteigen und Radwegen dürfte das Streuen bei anhaltenden Minus 20 Grad nur noch wenig ausrichten. Gute Nachricht: Ab Donnerstag soll es wieder einen Wetterumschwung geben und die Temperaturen leicht steigen.

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Wechselnd bewölkt, Schauer und böiger Wind. 10/19°

Schwacher Störungseinfluss sorgt am Donnerstag für unbeständiges Wetter. Wiederholt ziehen Wolken mit Regenschauern durch, örtlich kann es gewittrig verstärkt regnen. Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt vorübergehend auf Lagen um 2000m Seehöhe ab. Überwiegend trocken bleibt es nur im Süden. Landesweit scheint zwischen den durchziehenden Wolken aber auch immer wieder die Sonne, vor allem am Nachmittag. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, nur im Süden bleibt es überwiegend windschwach. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 4 und 11 Grad, die Tageshöchsttemperaturen steigen auf 14 bis 22 Grad an.
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