23. August 2016 | 14:35 Uhr

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Wetter ideal

Jetzt droht den Steirern eine Wespen-Plage

Das schwül-warme Wetter bringt ideale Lebensbedingungen für die Insekten.

20 Stiche von Erdwespen musste ein Weststeirer (35) hinnehmen. Er kam ebenso per Hubschrauber ins Spital, wie ein Wanderer, der nach einem Stich einer Wespe auf der Soboth allergisch reagierte und ein Mann, den es in St. Marein bei Graz erwischt hatte.

Aber nicht nur Notärzte und Sanitäter haben im Moment alle Hände voll zu tun, auch bei Kammerjägern und Feuerwehren mehren sich die Hilferufe von Steirern, in deren Nähe sich Wespen eingenistet haben. Ein Feuerwehrsprecher berichtet von mehr als 150 Einsätzen seit Anfang August.

Gute Bedingungen

"Der August ist der Wespenmonat schlechthin", sagt Johannes Gepp vom Naturschutzbund. Warme Tage, die nun kommen werden, begünstigen das Wachstum der Insekten. Dann können Wespenkrüge auch einen Meter groß werden und mehr als 1.000 Tieren als "Zuhause" dienen.

Population wächst stark

Das Besondere an den Wespen dabei ist, dass sich ihre Zahl von Generation zu Generation steigert und damit jedes Jahr auch die Zahl der Wespen-Notfälle.

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Nach Frühnebel oft Sonne, im W Wolken, 3/14°

Im Westen halten sich hingegen bereits recht umfangreiche Wolken einer schwachen Störungszone, die vorerst nur vereinzelt ein paar Regentropfen hervorbringen. Nach und nach breitet sich der Wolkenschirm auch nach Osten aus, der Sonnenschein wird dabei oft merklich gedämpft. Es weht regional mäßiger bis lebhafter, teils föhniger Wind aus Südost bis Süd. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 9 bis 16 Grad, mit Föhnunterstützung stellenweise auch etwas mehr. Heute Nacht: Abends und in der Nacht breiten sich von Westen her zunehmend dichtere Wolken auf alle Landesteile aus. Immer häufiger kommt dazu auch Regen auf. Generell regnet es im Westen und Süden länger, während im Osten insgesamt nur wenig fällt. Die Schneefallgrenze liegt im Süden noch länger bei 1800 bis 2000m Seehöhe, während sie im Norden, Nordwesten und Nordosten auf 1000m Seehöhe minimal absinken kann. Der Wind dreht von Südost bis Südwest immer mehr auf West. Mitunter kann er im Norden stellenweise mäßig wehen. Tiefsttemperaturen der Nacht meist 2 bis 8 Grad, stellenweise auch noch darunter.
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