30. Jänner 2017 | 21:44 Uhr

201411309581.jpg © APA/FF OTTENSCHLAG/FICHTINGER

Gefahr

Jetzt Angst vor Eisregen

Wetterwarndienste haben für heute Dienstag die höchste Warnstufe ausgerufen.

Mit 0 Uhr in der Nacht auf Dienstag sollte die gefährliche Wetterlage eingetreten sein. Viele erinnern sich mit Schrecken an 2014, als es zu solch einem „seltenen Naturschauspiel“ kam. Die verheerenden Folgen: Im Waldviertel kam es zu über 200 Feuerwehreinsätzen, da Hunderte Bäume unter der Eislast umknickten. In Slowenien waren 42 Prozent der Waldflächen mit Eis bedeckt. Überall kam es zu Unfällen auf den glatten Fahrbahnen.

170131_Wetter.jpg

Glätte. Die Erklärung für den Eisregen: Ausgehend vom Tief „Hubert“, das über Deutschland und Tschechien weiter nach Ungarn zieht, strömt in der Höhe Warmluft aus dem Westen dazu. Gleichzeitig bleibt die Kaltluft am Boden „liegen“, da sie aus dem Südosten zuströmt und wesentlich schwerer ist. In 700 bis 1.600 m Höhe geht der Schneefall durch das Tief daher in Regen über.

Risiko. Brenzlig könnte die Lage vor allem in Salzburg und Oberösterreich werden. In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ist erst ab dem späten Nachmittag mit Nieselregen, der zu Vereisungen führen kann, zu rechnen. Im Süden kann es zu Schneefällen kommen. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1.000 m.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19

Regen und Gewitter von W, 13/23°

Unter kräftiger Sonneneinstrahlung wachsen tagsüber vermehrt Quellwolken empor. Nachfolgend muss vor allem im Bergland und im Süden mit ein paar teils kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Der Wind weht fernab von Schauerzonen nur schwach, in Gewitternähe kann es jedoch vereinzelt Sturmböen geben. Tageshöchsttemperaturen 24 bis 30 Grad. Heute Nacht: Am Abend kann es vor allem in Alpenhauptkammnähe noch gewittern, ansonsten klingen die eher vereinzelten Regenschauer oder Gewitter bald ab. In der Nacht lockert die Bewölkung dann in vielen Regionen nochmals auf. Nur entlang und nördlich der Alpen verdichten sich die Wolken von Westen her rasch und besonders in Vorarlberg und Tirol setzen Niederschläge ein, welche abermals mit Gewittern einhergehen können. Fernab von Gewittern ist es schwach windig, nur im Donauraum frischt vorübergehend der Westwind etwas auf. Tiefsttemperaturen 11 bis 19 Grad.
mehr Österreich-Wetter