05. Mai 2019 | 17:31 Uhr

schneesturm.JPG © Facebook

Heftiger Wind

Irres Video zeigt Schnee-Sturm in der Steiermark

Hohe Lawinengefahr im Westen.

Steiermark. Teichalm im Mai bedeutet Schneesturm. Es ist ein verrückter Frühlingsbeginn: Am Sonntag schneite es bis in tiefe Lagen, und das Anfang Mai. Bis vor die Tore Wien, bis knapp an St. Pölten erstrahlte Österreich in Schneeweiß. Das sorgt mitunter für Verkehrs-Chaos, wie etwa auf der A9 – 12 Autos crashten, nachdem ein Blitz-Schneeregen plötzlich am Horizont aufzog und wohl auch einige ohne Winterreifen erwischte.
 
Zum Schnee kam aber in manchen Gegenden aber auch noch ein Sturm. So geschehen auf der Teichalm (Fladnitz) in der Steiermark. Der Facebook-User "Nichts als Wetter im Kopf" stellt ein Video online, das an den tiefsten Winter erinnert: 
 

Die Schneewarnung der ZAMG blieb den Sonntag über aufrecht. Auf höher gelegenen Straßen musste man mit winterlichen Fahrbedingungen rechnen. Außerdem könnten unter der Last des feuchten Schnees Äste abbrechen und Bäume umstürzen und für Probleme auf Straßen, Schienen und bei Stromleitungen sorgen.

Die Lawinengefahr im Westen stieg an. Die Experten stuften diese in Tirol und Vorarlberg verbreitet mit "erheblich", also Stufe 3 der fünfteiligen Skala, ein. Die Hauptgefahr ging von frischen Triebschneeansammlungen oberhalb der Waldgrenze aus. An Triebschneehängen seien mittlere und große spontane Lawinen möglich. Dies besonders an sehr steilen Hängen oberhalb von rund 2.800 Metern Höhe und vor allem in den Hauptniederschlagsgebieten in den Zillertaler Alpen, in der Venediger- und in der Glocknergruppe. An steilen Grashängen sind mit dem Neuschnee auch Gleitschneelawinen und Rutsche möglich.

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Regen, tagsüber von W Besserung, 15/22°

Teils mächtige Quellwolken bringen verbreitet Schauern und Gewittern. Teils fallen diese kräftig aus und es muss mit starken Windböen gerechnet werden und auch örtlicher Hagel ist nicht auszuschließen. Der Schwerpunkt liegt im Norden sowie im Süden und Südosten des Landes, in den Abendstunden ziehen kräftige Gewitter auch am Alpennordrand, sowie im Nordosten auf. Zwischen den Wolken scheint gebietsweise immer mal wieder die Sonne. Abseits der Gewitter weht der Wind schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 23 und 31 Grad. Heute Nacht: In den Abendstunden und bis in die erste Nachthälfte hinein ziehen noch zahlreiche Gewitter und Regenschauer über das Land hinweg. Der Schwerpunkt liegt dabei entlang des Alpennordrands und im Norden des Landes. In der zweiten Nachthälfte ist zwar nicht mehr mit Gewittern zu rechnen, jedoch sorgt eine Kaltfront, die von Ost nach West über das Land hinweg zieht, weiterhin für Niederschlag und auch für dichte Wolken. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, am Alpenostrand auch lebhaft, aus West bis Nord. In Gewitternähe sind auch kräftige Böen möglich. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 9 und 18 Grad.
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