10. Jänner 2019 | 22:33 Uhr

Schnee Steiermark Bad Mitterndorf © Leserreporter/Stefanie Egger

Innsbruck warnt Haushalte:

'Türen & Fenster geschlossen halten'

Die Stadt gab Sicherheitsanweisungen heraus für rund 80 Häuser, die in der Gefahrenzone liegen.

Die Stadt Innsbruck hat am späten Donnerstagabend für rund 80 Gebäude, die sich in der Roten oder Gelben Lawinengefahrenzone befinden, Sicherheitsanweisungen ausgegeben. Die Bewohner sollen die Türen und Fenster geschlossen halten und unnötige Aufenthalte im Freien in den betroffenen Zonen vermeiden, sagte Elmar Rizzoli, Amtsvorstand für Allgemeine Sicherheit, im Gespräch mit der APA.

Die Messstationen auf der Nordkette würden derzeit über vier Meter Schnee anzeigen. Am Donnerstag seien zwar die untersten Lawinenverbauungen der Stadt kontrolliert worden, das Lawineneinzugsgebiet selbst sei aber seit einer Woche für die Experten unzugänglich.
 

Gefahr von Staublawinen

Bisher seien keine großen Lawinen abgegangen. "Deshalb müssen wir davon ausgehen, dass der ganze Schnee noch oben ist", so der Amtsvorstand. Aufgrund des starken Windes am Hafelekar und den extrem niederen Temperaturen müsse man jedoch damit rechnen, dass jederzeit Staublawinen von selbst abgehen können. Dabei seien zwar keine Auswirkungen auf den Siedlungsraum zu erwarten, die Ausläufer der Staublawinen könnten laut Rizzoli aber sehr wohl bis in die Rote und Gelbe Zone vordringen.

Betroffen davon seien rund 280 Bewohner von rund 80 Gebäuden in den Innsbrucker Stadtteilen Mühlau, Hötting und Hungerburg. Diese seien mit einem Info-Blatt benachrichtigt worden. Am Freitagvormittag sollen erste Hubschrauberflüge auf die Nordkette möglich sein und dann die Lage neu beurteilt werden.
 

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Regen und Gewitter von W, 13/23°

Eine markante Störungszone zieht von Nordwesten über das Land. Im Westen ist es von der Früh weg trüb und teils kräftige Schauer gehen dort nieder. Nach Osten zu zeigt sich anfangs oft noch die Sonne, im Tagesverlauf machen sich aber auch dort immer mehr Wolken bemerkbar und Regenschauer und Gewitter gehen nieder. Am längsten sonnig bleibt es im Osten und Südosten, jedoch ist dort im Laufe des Nachmittags mit teils kräftigen Gewittern zu rechnen. Der Wind frischt mit Störungsdurchgang mäßig bis lebhaft aus West auf, einzelne Gewitterzellen können lokal auch stürmische Böen mit sich bringen. Frühtemperaturen 11 bis 19 Grad, Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 19 bis 28 Grad.
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