20. September 2024 | 08:47 Uhr

Tullnerfeld © APA/HELMUT FOHRINGER

Keine Entwarnung

Hochwasser: Diese Orte sind noch immer nicht erreichbar

Nach dem verheerenden Hochwasser in Niederösterreich sind am Freitag zwölf Ortschaften bzw. Gebiete weiter nicht oder nur schwer erreichbar gewesen, teilte LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) mit.  

68.000 Einsatzkräfte - auch aus allen anderen Bundesländern - seien in den vergangenen Tagen aufgeboten gewesen. "Entspannung ja, Entwarnung nein", betonte Pernkopf. "Deswegen bleiben auch viele Bezirke weiterhin Katastrophengebiet."

219 Objekte mit 424 Personen waren nach wie vor evakuiert. Die Schwerpunkte der Einsätze nach dem Hochwasser lagen unverändert im Tullnerfeld, im Zentralraum und im Pielachtal. Sogar Helfer aus Deutschland waren laut Pernkopf im Land. Sie standen ihrer Partner-Feuerwehr in Böheimkirchen (Bezirk St. Pölten) zur Seite.

Diese Gebiete sind nicht erreihbar

Die nicht oder nur schwer erreichbaren Gebiete waren am Freitag Hofstetten (einzelne Bauernhöfe), Loich, Frankenfels, Markersdorf-Haindorf, Haunoldstein, Wolfsgraben, Traismauer (einzelne Straßenzüge), die Jägerhaussiedlung in Hainburg, Asparn in der Marktgemeinde Langenrohr, die Badesiedlung Donaualtarm in St. Andrä-Wördern, die Siedlungsgebiete entlang des Donauüberschwemmungsgebietes in Klosterneuburg sowie Thal in der Marktgemeinde St. Leonhard am Forst.

TULLNERFELD © APA/HELMUT FOHRINGER

Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) verwies darauf, dass "die Lage in vielen betroffenen Gebieten weiter ernst" bleibe. "Wir tasten uns Tag für Tag vor in Richtung Normalität." Mikl-Leitner unterstrich, dass die Schäden gewaltig seien. "Deshalb ist es auch notwendig, dass uns die Europäische Union hilft."

Die Bezirke Amstetten, Hollabrunn, Lilienfeld, Mistelbach, Scheibbs, Wiener Neustadt-Land und Waidhofen a. d. Thaya sind seit Donnerstagabend nicht mehr Katastrophengebiet. Selbiges gilt für die Statutarstädte Krems, Waidhofen a. d. Ybbs und Wiener Neustadt.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19

Im S Regen, sonst zeitweise sonnig, -4/+5°

Von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich überwiegt der freundliche und oft sogar sonnige Wettercharakter. Weiter im Norden sowie im Osten und Süden hingegen bleibt der Himmel wolkenverhangen, wobei aus der Wolkendecke zeitweise ein paar Schneeflocken oder Regentropfen fallen können. Im Südwesten und Süden schneit es erst ein wenig, am Nachmittag geht in Lagen unterhalb von 1000 bis 1400m Seehöhe der Schneefall in Regen über und der Niederschlag wird dann generell häufiger. Der Wind weht verbreitet mäßig bis lebhaft aus Ost bis Süd, vor allem im westlichen Bergland bläst starker Föhn. Nachmittagstemperaturen je nach Wolken, Nebel und Sonne bei minus 2 bis plus 8 Grad, mit Föhn örtlich sogar bis 15 Grad. Heute Nacht: In Laufe der Nacht auf Mittwoch breiten sich Wolken auf alle Landesteile aus. Im Süden, Südosten und Osten fällt aus dichter Bewölkung zeitweise Regen. Mit einsetzendem Regen besteht vorübergehend auch Glatteisgefahr. Der Wind lässt nach und weht nur noch schwach bis mäßig meist aus Ost bis Süd. Tiefsttemperaturen meist minus 5 bis plus 2 Grad.
mehr Österreich-Wetter