21. Juni 2017 | 10:14 Uhr

Waldbrand Rohrbach Haslach Oberösterreich © FF Rohrbach

Trockenheit

Hitzewelle: Erste Waldbrände in Oberösterreich

Zentralraum, Mühlviertel und Bezirk Braunau am meisten betroffen.

Die aktuelle Hitzewelle hat bereits erste Flurbrände und Ernteausfälle in Oberösterreich bewirkt. Am meisten betroffen sind der Zentralraum, das Mühlviertel und der Bezirk Braunau.

Die Landespolizeidirektion berichtete von einem Waldbrand im Ausmaß von 100 Quadratmetern am Dienstagabend im Gemeindegebiet von Haslach im Bezirk Rohrbach. Die örtliche Feuerwehr rückte mit 50 Helfern und drei Tanklöschfahrzeugen aus und brachte ihn rasch unter Kontrolle. Verletzt oder gefährdet war niemand.

In Mauthausen im Bezirk Perg entdeckten Polizisten bei einer Streifenfahrt Dienstagnachmittag einen kleinräumigen Waldbrand nahe dem Bahnhof. Sie bekämpften ihn gleich mit einem Handfeuerlöscher aus ihrer Ausrüstung und alarmierten die Feuerwehr. Auch dieser Brand war rasch unter Kontrolle.

Der oberösterreichische Agrarlandesrat Max Hiegelsberger (ÖVP) verglich die Niederschlagsmengen in den vergangenen 35 Tagen mit dem langjährigen Mittel. Das ergebe ein Minus von bis zu 71 Prozent in einzelnen Bezirken. Auch die bisherige Gesamtjahresniederschlagsmenge sei um bis zu 41 Prozent niedriger. Dadurch ruhe das Wachstum nahezu. Vor allem beim Winterweizen sei mit enormen regionalen Ertragseinbußen zu rechnen. Aber auch dem Grünland - somit der Rinderhaltung - und den Erdäpfeln mache die Situation zu schaffen. "Diese Dürre trifft unsere Bäuerinnen und Bauern an einem wunden Punkt. Die Fleisch- und Milchmärkte erholen sich gerade, nun ist der Ackerbau betroffen", schilderte er.
 

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Viele Wolken und einige Regenschauer. 8/15°

Ein Mittelmeertief sorgt für einen unbeständigen Dienstag. Die meiste Zeit ist der Himmel wolkenverhangen. Die Sonne zeigt sich nur selten, am ehesten in der Osthälfte kurz, ist durch Saharastaub allerdings etwas getrübt. Dazu regnet es vor allem im Westen und Süden häufig und teils auch länger anhaltend. Überall sonst gehen meist nur Regenschauer nieder. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1500m Seehöhe ganz im Westen und 2400m im Osten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 11 bis 18 Grad, mit den höchsten Werten im Osten. Heute Nacht: Die Nacht auf Mittwoch verläuft weitgehend bewölkt, Wolkenlücken gibt es nur wenige. In der ersten Nachthälfte regnet es häufig, ab Mitternacht geht es überwiegend trocken weiter. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost bei 1800 bis 2400m Seehöhe. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen 3 bis 11 Grad.
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