18. September 2022 | 23:32 Uhr

APAWARMER SOMMER SETZTE ÖSTERREICHS GRÖSSTEM GLETSCHER ZU =.jpg © APA/FRITZ NEUMÜLLER

Pasterze verliert bis zu 70 Meter

Hitzesommer: Großglockner schmilzt weiter sehr stark

Die Gletscherzunge mit hohen Firnfelden wird es nicht mehr lange geben.

Salzburg/Kärnten. Dem größten Gletscher Österreichs, der Pasterze am Fuße des Großglockners, steht nach dem diesjährigen Hitzesommer erneut ein starker Rückgang bevor. Nach 42,7 Metern 2021 könnte der Gletscher heuer sogar bis 70 Meter an Länge verlieren.

„Die Pasterze, wie wir sie kennen, mit langer Gletscherzunge und hohen Firnfeldern wird es nur mehr wenige Jahre geben“, sagte der Wissenschafter Andreas Kellerer-Pirklbauer bei einem Pressetermin am Gletscher.

Der Eisnachschub von dem riesigen Nährgebiet in rund 3.000 Metern Höhe werde abbrechen. Der untere Teil werde dann nicht mehr versorgt.

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Viele Wolken, etwas Regen, kaum Sonne. 1/9°

Wolken einer Störungszone ziehen im Tagesverlauf von Westen über Österreich und lösen über den Niederungen in der Osthälfte den Nebel und Hochnebel ab. Besonders nördlich des Alpenhauptkammes sowie später auch im Osten regnet es in Folge. Auf den noch kalten Fahrbahnen im Mühl-, Most- und Waldviertel kann es noch vorübergehend glatt werden. Auch am Nachmittag und gegen Abend hin kommt es, vor allem entlang und nördlich des Alpenhauptkammes zu einigen Regenschauern. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1200 und 1600m Seehöhe. Der Wind dreht mit dem Niederschlag auf westliche Richtungen und weht schwach bis mäßig, im nördlichen Alpenvorland auch teils lebhaft auffrischend. Tagsüber 6 bis 12 Grad.
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