18. Februar 2014 | 10:46 Uhr

kaeferbohne.jpg © Tourismus Weiz

Hitzesommer:

Aus für die steirische Käferbohne?

Hitze vertragen die Bohnen gar nicht. Bleiben die Sommer so warm, stirbt die steierische Käferbohne aus.

Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad - und das über Tage. Der Sommer 2013, vor allem der August, hatte es in sich. Doch diese Hitze hat den steirischen Käferbohnen schwer zugesetzt: 80 Prozent sind vertrocknet, die Ernte war eine Katastrophe. Wenn das so weitergeht, wird es in Steiermark bald keine Käferbohnen mehr geben.

Klimawandel sorgt für Umdenken:
Der August war vor allem in Kärnten und der südlichen Steiermark überdurchschnittlich sonnig - 15 Prozent mehr Sonnenschein als üblich wurden gemessen, um 1,3 Grad war es im Schnitt zu warm. Die Käferbohne verträgt weder Hitze, noch zu viel Sonne. Eigentlich kommt sie aus höheren Lagen Mittelamerikas. Gelingt es nicht, Hitze-resistentere Bohnen zu züchten, die früher reif sind, dann müssen viele Bauern umsatteln.

Käferbohnen aus China:
So wie es aussieht, reicht die Ausbeute an Käferbohnen nur mehr bis März. Danach muss die beliebte Salatbohne aus China importiert werden. Um Komplettausfälle wie in diesem Jahr zu vermeiden, soll die Bohne bald schon im "kühleren Norden" angebaut werden. Die Südsteiermark verliert dann eines ihrer wohl berühmtesten und beliebtesten Produkte - bei Einheimischen wie Touristen gleichermaßen.

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Im Westen Schneeregen, sonst meist freundlich. -3/+6°

Zur Wochenmitte scheint am Vormittag häufig die Sonne, vor allem in der Osthälfte Österreichs. Von Westen tauchen schon bald erste dichtere Wolken einer aufziehenden Störung auf. Diese breiten sich im Tagesverlauf auf nahezu alle Landesteilen aus. Von Salzburg ostwärts muss außerdem mit etwas Niederschlag gerechnet werden, der am Abend wieder nachlässt. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 500 und 1000m Seehöhe. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus westlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 1 bis 9 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Donnerstag schließen sich in allen Landesteilen rasch letzte Wolkenlücken und in den frühen Morgenstunden setzt im Nordosten leichter Schneefall ein. In den westlichen Landesteilen kann es während der Abendstunden bei einer Schneefallgrenze um 900m Seehöhe leicht regnen oder schneien. Hier lässt allerdings der Niederschlag bald nach. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Nordost bis Süd. Tiefsttemperaturen minus 7 bis plus 3 Grad.
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