24. Juni 2019 | 00:12 Uhr

Zecke © APA

Parasiten lauern in Gras und Büschen

Hier beißen Zecken am liebsten zu

Erwachsene werden an den Beinen, Kinder meist am Oberkörper befallen.

Die lauen Winter haben zur Folge, dass Zecken gut überwintern können. So wird auch diese Saison eine besonders zeckenintensive, sind sich Experten sicher.

Hält man sich im Freien auf, gibt es kein „sicheres“ Gebiet – die Tierchen lauern im Wald ebenso wie in Gras und Büschen. Sie sind zwar selbst wenig beweglich, wissen aber die Gunst der Stunde zu nutzen.

Attacke

Kommt ein Wirt vorbei, lässt sich die Zecke einfach mitstreifen oder lässt sich im richtigen Moment fallen.

So erklärt sich, dass bei Kindern die festgebissenen Zecken an Kopf, Armen, Brust, Rücken, Bauch und Beinen schön gleichmäßig verteilt zu finden sind.

Zecken kommen selten von oben herab

Bei Erwachsenen Personen finden sich 7 aus 10 Parasiten im Bereich von den Sohlen aufwärts bis zum Bauch.

Jedenfalls sollte nach jedem Aufenthalt in der Natur eine routinemäßige Zeckenkontrolle erfolgen. Besonders beliebt sind weiche, gut durchblutete, dünne Hautstellen wie etwa die Kniekehlen.

Rekord an FSME- Erkrankungen

Der vergangene Sommer hat zu einem ungeliebten Rekord geführt: Die FSME-Erkrankungen durch infizierte Zecken sind um 30 Prozent angestiegen und damit auf einen Rekordwert geklettert. Experten erwarten heuer wieder eine Erhöhung.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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