22. September 2016 | 22:54 Uhr

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Herbstbeginn

Heute sind Tag und Nacht gleich lang

Am Donnerstag startete der Herbst.

Spaziergänge durch farbenfrohe Wälder, ein Gläschen Sturm in der wärmenden Sonne - so stellt sich so mancher einen perfekten Herbst vor. Und dieser startetete am Donnerstag, exakt um 16.21 Uhr. Ob das Wetter auch mitspielt, das wird sich noch herausstellen.

Äquinoktium
Die dritte Jahreszeit startet jedes Jahr mit der Tag- und Nachtgleiche, auch Äquinoktium genannt. Bei diesem Schauspiel steht unser Zentralgestirn genau über dem Äquator. Auf den beiden Erdpolen beginnen damit Polarnacht und Polartag. Am Südpol ist die Sonne bis zum Frühlingsbeginn auf der Nordhalbkugel durchgehend zu sehen, während der Nordpol nun im Dunkeln liegt.

In unseren Breitengraden sind Tag und Nacht am Äquinoktium gleich lang, dann knabbert die Nacht auf der nördlichen Halbkugel täglich ein Stückchen Tageslicht weg. Diese Periode dauert bis zum Anfang des Winters, der Wintersonnwende am 21. Dezember, wenn sich die Sonne in Richtung nördlicher Hemisphäre in Bewegung setzt und damit die Tage wieder länger werden lässt.

Hergeleitet vom griechischen "karpos", was übersetzt so viel bedeutet wie "die Zeit, in der die Früchte reif sind", konnte sich die Bezeichnung Herbst in unseren Breitengraden erst recht spät durchsetzten. Ursprünglich kannte man zumeist nur eine Zweiteilung des Jahres in eine fruchtbare und eine unfruchtbare Zeit, in Sommer und Winter. Schließlich konnte der Herbst als dritte Jahreszeit einen festen Platz im Lauf des bäuerlichen Wirtschaftsjahres einnehmen und seinen Einzug ins Brauchtum halten, wobei er sich als Zeit der Fülle und der Feste präsentierte.

Langschläfer müssen - Herbst hin oder her - noch etwas warten. Ihre Stunde schlägt erst am 30. Oktober, wenn mit dem Ende der Sommerzeit zusätzliche 60 Minuten in Morpheus Armen winken.
 

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Sonnig, im O auch Wolken. 12/25°

Verbreitet scheint die Sonne bis zum Abend von einen teils wolkenlosen Himmel. Im Bergland machen sich regional ein paar harmlose Quellwolken bemerkbar. Vom Weinviertel bis ins Burgenland halten sich jedoch noch mitunter dichte Wolkenfelder, aber es bleibt weitgehend trocken. Die Wolken lockern nach und nach auf und die Chancen auf sonnige Auflockerungen nehmen mehr und mehr zu. Der Wind weht schwach bis mäßig, am Alpenostrand auch lebhaft, aus Nordwest bis Nord. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 21 und 27 Grad. Heute Nacht: In der Nacht zeigen sich ein paar aufgelockerte Wolken sowohl im äußersten Westen, als auch zwischen dem Weinviertel und dem Burgenland. Dort lösen diese sich aber bald auf. Sonst funkeln die Sterne von einem weitgehend wolkenlosen Himmel. Der Wind weht nur schwach aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 7 und 15 Grad.
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