22. September 2015 | 07:29 Uhr

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Gefährliche Jahreszeit

Herbst macht Radler und Fußgänger unsichtbar

Beide Gruppen können bei Dunkelheit allzu leicht übersehen werden.

Der Herbst mit seiner Dunkelheit, dem Nebel und Nieselregen ist wohl bei den meisten die unbeliebteste Jahreszeit. Zugleich ist sie für Passanten und Radfahrer äußerst gefährlich, da es auf dem Weg in die Arbeit ebenso finster ist wie danach auf dem Nachhauseweg. Beide Gruppen können nur allzu leicht von anderen übersehen werden - wenn sie nicht für ausreichende Sichtbarkeit sorgen.

Dunkel gekleidete Pedalritter und Fußgänger werden von anderen Verkehrsteilnehmern erst auf 25 Meter Entfernung erkannt, hell gekleidete auf 80 Meter. Sind reflektierende Materialien Teil der Kleidung, wird man bereits aus bis zu 150 Metern Entfernung gesehen.

Entsprechend lautet die Empfehlung des ARBÖ-Instruktors Franz Miedler: Man kann auch im Herbst "etwas fröhlicher ins Leben gehen und mit heller Kleidung auf sich aufmerksam machen". Modische Überlegungen müssten zurückstehen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich durch reflektierende Bänder "schützen".

Optimal für Radfahrer sind Warnwesten die einfach über der normalen Kleidung getragen werden - klein zusammengefaltet finden sie nach Gebrauch in jeder Tasche Platz. Auch die Beleuchtung des Drahtesels sollte funktionstüchtig sein. Optimal sind laut ARBÖ Halogen- oder LED-Beleuchtungen mit Standlichtfunktion. Gesetzlich vorgeschrieben sind Rückstrahler - ein weißer nach vorne und ein roter nach hinten, sowie gelbe an den Pedalen sowie vier gelbe Speichenreflektoren.

Autofahrer können ebenfalls ihren Beitrag leisten: "Diese sollten vorausschauend fahren und die Geschwindigkeit an die Witterung und Sichtverhältnisse anpassen", meinte Miedler. Keine schlechte Idee ist auch ein größerer Abstand zum Fahrbahnrand, da ja plötzlich ein dunkel gekleideter Fußgänger zwischen geparkten Pkw auftauchen könnte. Neue Scheibenwischer verhindern Schlierenbildung und sorgen für optimalen Durchblick, wenn die Windschutzscheibe auch auf der Innenseite entsprechend sauber ist.

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Zunehmend schauer- und gewitteranfällig, 14/27°

Ab heute Samstagmittag entwickeln sich vor allem in Ober- und Niederösterreich Regenschauer und Gewitter, bis zum Abend steigt aber auch sonst die Neigung zu gewittrigen Schauern an. Am längsten trocken bleibt es in Vorarlberg. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Norden und Nordosten auch lebhaft aus West bis Nordwest, mit Gewittern kann er stellenweise kräftig auffrischen. Nachmittagstemperaturen 25 bis 30 Grad. Heute Nacht: In der Nacht klingen letzte Schauer oder Gewitter vom Nachmittag ab und die Wolken lockern generell auf. Regenschauer gibt es in der ersten Nachthälfte im Süden, zum Morgen hin noch einmal in Salzburg und Oberösterreich. Der Wind lässt nach und weht dann nur noch schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen 10 bis 19 Grad.
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