11. September 2016 | 08:15 Uhr

Grins bei Landeck © APA/ Zeitungsfoto.at

Murenabgang in Grins

Heftige Unwetter im Bezirk Landeck

Der Zivilschutzalarm wurde ausgelöst, Berichte über Verletzte gibt es keine.

In der Gemeinde Grins im Tiroler Bezirk Landeck hat sich am Samstagabend aufgrund eines Hagelunwetters ein Murenabgang ereignet. Nach Angaben der Landesregierung Tirol kam es danach durch die aufgestaute Sanna im Bereich Grins und Landeck zu Überflutungen. Wie die Polizei bestätigte, wurde Zivilschutzalarm ausgelöst.

Gebäude evakuiert

Die Gebäude im Gefährdungsbereich wurden vorsorglich evakuiert, auch alle Straßen und Brücken im betroffenen Gebiet wurden gesperrt. Für Sonntagfrüh war eine Befliegung mit einem Hubschrauber geplant, um die Lage im Detail abzuklären. Die Personen der evakuierten Gebäude wurden zwischenzeitlich in der Kaserne in Landeck untergebracht. Meldungen über Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Grins bei Landeck © APA/ Zeitungsfoto.at

(c) APA/ Zeitungsfoto.at

Zivilschutzalarm aufgehoben

Nach dem schweren Unwetter von Samstagabend im Tiroler Bezirk Landeck ist Sonntagfrüh der Zivilschutzalarm aufgehoben worden. Insgesamt 73 vorübergehend evakuierte Personen konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, teilte die Tiroler Landesregierung mit. Auch der Großteil der Straßensperren konnte wieder aufgehoben werden.

Pressekonferenz

Landeshauptmann Günther Platter (V) und der Landecker Bezirkshauptmann Markus Maaß kündigten für 11 Uhr im Rathaus Landeck eine Pressekonferenz an.
 

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Regenschauer, dann Sonne, windig. 7/13°

Auch die letzten Regenwolken ziehen kurz nach Mittag südostwärts ab. Der Nachmittag verläuft im Westen überwiegend und im übrigen Österreich zunehmend sonnig. Auch der vor allem am Alpenostrand und im östlichen Flachland teils noch lebhafte bis kräftige West-Nordwestwind flaut schließlich weitgehend ab. Tageshöchsttemperaturen meist nur 8 bis 15 Grad. Heute Nacht: Die Nacht auf Freitag verläuft zunächst oft sternenklar. Im Westen treffen zum Morgen hin Wolken einer neuen Störungszone auf, vorerst bleibt es aber trocken. Weiter östlich bilden sich gebietsweise einige Nebelfelder, sonst bleibt es bis zum Morgengrauen sternenklar. Im Westen kann föhniger Südwind bis in manche Täler vordringen, sonst ist es über weite Strecken meist windschwach. Die Lufttemperaturen gehen auf etwa plus 5 bis minus 4 Grad zurück.
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