22. Juli 2023 | 23:14 Uhr

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Heftige Gewitter mit Starkregen

Hagel-Unwetter sorgen für 400 Feuerwehreinsätze in Kärnten

Heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturm haben in Kärnten am Samstagnachmittag rund 400 Einsätze von knapp 120 Feuerwehren notwendig gemacht.

Die Stadt Klagenfurt und die umliegenden Gemeinden waren am stärksten betroffen. Hier kam es zu zahlreichen überfluteten Kellern, umgestürzten Bäumen und Sturmschäden, hieß es vonseiten der Landesalarm und Warnzentrale (LAWZ) auf Anfrage der APA am Samstagabend.

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Gegen 15.00 Uhr gab es im Unteren Drautal und Gegendtal die ersten Überschwemmungen. Die Gewitterzellen zogen über den Raum Ossiacher See Richtung Wörthersee und sorgten in Klagenfurt und Umgebung mit starkem Hagel und heftigen Regenfällen für Überschwemmungen von Kellern, umgestürzte Bäume und nicht mehr passierbare Unterführungen, wie die Stadtkommunikation Klagenfurt mitteilte. So musste beispielsweise die Unterführung in der Rosentaler Straße wegen Überflutung gesperrt werden.

 

 

Feuerwehren in Klagenfurt im Dauereinsatz

In Klagenfurt waren die Berufsfeuerwehr und die zehn Freiwilligen Feuerwehren ab 17.00 Uhr, nachdem ein Sturm aufgezogen war, im Dauereinsatz. Gegen 20.00 Uhr verzeichnete man bereits 150 Einsätze und hatte noch an die 50 vor sich, wie Branddirektor-Stellvertreter Wolfgang Germ von der Klagenfurter Berufsfeuerwehr festhielt.

 

Von Klagenfurt aus verlagerte sich das Wettergeschehen laut LAWZ weiter in den nördlichen Bereich des Bezirkes Völkermarkt. Im Bezirk Villach Land war es zwischen Obertweng und Feld am See, zu einer unsicheren Hangsituation gekommen. Die Obertwenger Gemeindestraße dürfe für ein bis zwei Tage gesperrt bleiben, die Zufahrt zu den Häusern blieb aber über Feld am See möglich.

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Schwacher Störungseinfluss von SW. 6/13°

Eine Störungszone sorgt am Sonntag von Vorarlberg über das Salzburger Land bis ins westliche Niederösterreich für viele und meist dichte Wolken. Vor allem in der ersten Tageshälfte fällt regional noch Regen. Oberhalb von 500 bis 900m Seehöhe fällt Schnee, südlich des Alpenhauptkammes liegt die Schneefallgrenze um 1200m Seehöhe. Etwas sonniger verläuft der Tag im Osten und Südosten des Landes. Hier sind die Auflockerungen zwischen den Wolken häufiger. Im Osten bleibt es meist trocken, im Süden bilden sich am Nachmittag örtliche Regenschauer. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus 1 und plus 5 Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwischen 7 und 16 Grad, mit den höchsten Werten im Osten und Südosten.
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