25. September 2015 | 12:22 Uhr

blutmond8.jpg © AFP

Prognose

Gute Sicht auf Blutmond-Spektakel

Erdtrabant zwischen 4.11 und 5.24 Uhr völlig vom Erdschatten bedeckt.

Eine gute Sicht auf die totale Mondfinsternis am frühen Montagmorgen (28. September) prophezeien die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) für den Großteil Österreichs. Nur im Flachland und in einigen Tälern könnten Nebelfelder die Sicht auf das astronomische Ereignis trüben oder ganz verhindern.

Ab 3.07 Uhr beginnt der Kernschatten der Erde kontinuierlich die Mondscheibe abzudecken, der Mond steht zu diesem Zeitpunkt im Südwesten. Zwischen 4.11 und 5.24 Uhr ist der Mond dann total verfinstert, der Höhepunkt der Verdunkelung ist um 4.47 Uhr. Um 6.27 Uhr ist dann kein Erdschatten mehr am Mond zu erkennen.

Weil ein Teil des Sonnenlichts von der Erdatmosphäre gestreut wird und dennoch auf die Mondoberfläche trifft, entsteht eine rötliche bis bräunliche Färbung des Erdtrabanten. Wie genau das aussieht, lasse sich nicht genau vorhersagen und hänge stark vom aktuellen Zustand der Erdatmosphäre ab, etwa ob gerade viel oder wenig Vulkanstaub vorhanden ist, so Albert Sudy von der ZAMG.

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Überwiegend trüb und oft Regen. 3/9°

Immer wieder ziehen Wolkenfelder über das Land, dazwischen gibt es aber auch zeitweise sonnige Auflockerungen, vor allem nördlich des Alpenhauptkamms. Im Laufe des Nachmittags setzt im Westen mit Kaltfrontdurchzug schauerartiger Niederschlag ein, bei einer Schneefallgrenze um 1200m. Zudem lebt dort mit Störungsdurchzug kräftiger, teils stürmischer Westwind auf. Sonst weht der Wind meist schwach bis mäßig aus eher Ost bis Süd und erst in den Abend- und Nachtstunden breitet sich der lebhafte bis starke Westwind ostwärts aus. Tageshöchsttemperaturen zwischen 5 und 13 Grad. Heute Nacht: Die Nacht verläuft in vielen Landesteilen zunächst dicht bewölkt und vor allem nördlich des Alpenhauptkammes regnet oder schneit es gebietsweise bei einer Schneefallgrenze zwischen 900m und 1300m Seehöhe. In der zweiten Nachthälfte lockert die Wolkendecke zeitweise auf, vor allem im Süden und im Nordosten des Landes. Der Westwind weht nördlich des Alpenhauptkamms vielfach lebhaft, in exponierten Lagen auch stark, nur im Süden und Südosten bleibt es schwach windig. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 2 und plus 6 Grad.
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