03. Februar 2023 | 18:21 Uhr

Lawinengefahr

Stufe 4 auf fünfteiliger Skala

Große Lawinengefahr in Teilen von NÖ und der Steiermark

Stufe 4 auf der fünfteiligen Skala galt laut Warndienst in den Ybbstaler Alpen oberhalb der Waldgrenze.

St. Pölten/Graz. In Teilen von Niederösterreich ist die Lawinengefahr auch am Freitag als groß eingeschätzt worden. Stufe 4 auf der fünfteiligen Skala galt laut Warndienst in den Ybbstaler Alpen oberhalb der Waldgrenze. "Ergiebige Neuschneemengen und stürmischer Wind" sorgen dort für eine "heikle" Situation, wurde betont. In der Steiermark spannte sich die Lage indes weiter an. In fast der gesamten Obersteiermark herrschte großes Lawinenrisiko.

Unterhalb der Waldgrenze galt in Niederösterreich für die Ybbstaler Alpen Lawinenwarnstufe 3 (erhebliche Gefahr). Dieselbe Einschätzung wurde für das Gippel-Göllergebiet und die Türnitzer Alpen (jeweils über 1.000 Metern) sowie für das Semmering-Wechselgebiet und die Rax-Schneeberggruppe (jeweils oberhalb der Waldgrenze) getroffen. Hingewiesen wurde am Freitagvormittag in einem gesonderten Update auf ein Risiko von vermehrten Nassschneelawinen auch in tiefen und mittleren Lagen.

Winterlicher Hotspot war in Niederösterreich das Mostviertel. Im Raum Waidhofen a. d. Ybbs wurden laut Landespressedienst bis zu 50 Zentimeter Neuschnee verzeichnet. Auch aufgrund starken Windes war am Hochkar am Freitag kein Liftbetrieb möglich.

Die Lawinensituation in der Steiermark hat sich seit Donnerstag weiter verschärft.

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Wechselnd bewölkt, regnerisch, 4/10°

Störungseinfluss bringt von Westen zahlreiche dichte Wolken. Mit diesen regnet es bei einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1200m Seehöhe zunächst noch im Osten und Südosten. Im Laufe des Nachmittags setzt schließlich von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich neuerlich Niederschlag ein, der sich hier bis zum Abend deutlich intensiviert. Chancen auf Sonnenschein sind allgemein gering, etwas höher lediglich in Kärnten und Osttirol. Der Wind weht alpennordseitig mäßig bis lebhaft aus West, im Süden bleibt es windschwach. Die Nachmittagstemperaturen 7 bis 13 Grad. Heute Nacht: Mit einer nordwestlichen Strömung stauen sich zwischen Vorarlberg und dem westlichen Niederösterreich in der Nacht auf Dienstag viele dichte Wolken. Bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und etwa 800m Seehöhe regnet und schneit es hier außerdem teilweise stark. Überall sonst gibt es hingegen bei wechselnder Bewölkung vor allem in Osttirol, aber auch von Oberösterreich ostwärts einzelne lokale Regen- oder Schneeregenschauer. Der Wind aus West bis Nord weht in den Föhntälern im Süden sowie teils im Osten mäßig, in den höchsten Lagen auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 2 bis plus 5 Grad.
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