21. Oktober 2018 | 20:43 Uhr

Grippe © Getty Images

1.000 Tote befürchtet

Grippe-Welle rollt an: 550.000 werden krank

Schon jetzt sind 45.000 mit der Grippe angesteckt. Geimpft ist kaum jemand.

Wien. Heftiger Start in die Grippesaison: Derzeit liegen hochgerechnet 45.000 Österreicher mit der Grippe im Bett – weitaus mehr als vor einem Jahr zur selben Zeit.

Jetzt startet Welle. Ab jetzt schnellen die Zahlen in die Höhe. Der Höhepunkt wird Mitte Jänner bis Mitte Februar erwartet. Insgesamt werden sich 550.000 Menschen mit der Influenza (‚echte‘ Grippe) infizieren. Zwei Wochen lang leiden Patienten an hohem Fieber und starken Gelenkschmerzen.

Besonders schockierend: An den Folgen der Krankheit sterben jedes Jahr etwa 1.000 Menschen in Österreich.

Impfmuffel. Völlig unnötig, wie Fachärzte meinen. Die beste Maßnahme ist die Grippe-Impfung. „Im Vorjahr hatten wir Probleme, heuer ist der Vierfach-Impfstoff flächendeckend vorhanden“, sagt Sozialmediziner Michael Kunze zu ÖSTERREICH.

Das Problem: Wir sind eine Nation der Impfmuffel. Nur 5,3 Prozent sorgen vor. Die Folgen sind erschreckend. Die Spitäler halten dem Ansturm nicht stand, für viele Patienten müssen Gangbetten aufgestellt werden. Sogar 1.900 Kinder mussten im vergangenen Jahr stationär aufgenommen werden.

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Mit Störungseinfluss überwiegen in den meisten Regionen die Wolken und es regnet oder schneit häufig. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 400 und 700m Seehöhe. Wetterbegünstigt ist allerdings die Alpensüdseite, hier bleibt es trocken und ab und zu kommt auch die Sonne durch. Der Wind bläst im Osten und am Alpenostrand lebhaft bis kräftig, in exponierten Lagen auch teils stürmisch aus Nordwest. Frühtemperaturen minus 3 bis plus 5 Grad, Tageshöchsttemperaturen 3 und 12 Grad.
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