04. Jänner 2019 | 06:12 Uhr

Auto Stau Schnee © Getty Images/Symbolbild

Rückreise im Schnee

Ferienende bringt Stau-Chaos

Der Rückreise-Verkehr am Wochenende bringt ein Stau-Chaos mit sich. 

Durch den Neuschnee und die Rückreisewelle am Ende der Weihnachtsferien muss man auch mit Problemen auf den Straßen und Bahnlinien rechnen. Das betrifft die Verbindungen zu vielen Skigebieten, aber auch Hauptverkehrsadern, wie die Tauernautobahn (A10), Teile der Westautobahn (A1) und die Außenring-Autobahn (A21). Durch den Wind sind Schneeverwehungen möglich und der in tiefen Lagen teils nasse und somit schwere Schnee kann Bäume zum Umstürzen bringen.

Die Schule beginnt wieder am 7. Jänner, daher werden Tausende Winterurlauber aus den Skigebieten und Südosteuropa am Wochenende auf den Autobahnen erwartet. Gleichzeitig setzt auch der Anreiseverkehr für jene ein, die für einen Skiausflug nicht auf Schulferien angewiesen sind.
 

Westen stark betroffen

A12: In Tirol wird es Stau auf der A12 vor der Grenze Kufstein-Kiefersfelden Richtung Rosenheim. Auch die Bundesstraßen rund um Kufstein, im Zillertal talauswärts und von Nassereith über den Fernpass abschnittsweise bis zum Grenztunnel Füssen werden überlastet sein, berichtet "orf.at". Auch die B188 im Paznauntal und die B161 im Raum Kitzbühel sind betroffen.

S16: In Vorarlberg könnte es vor allem auf der S16 vor dem Dalaaser Tunnel Richtung Bludenz und der L188 im Montafon zu Verzögerungen kommen. In Oberösterreich ist besonders die Innkreisautobahn betroffen. Zudem ist an den großen Grenzübergängen nach Deutschland mit längeren Wartezeiten zu rechnen, etwa die deutsche A3 kurz nach der Grenze bei Suben.
 

Salzburg versinkt im Stau

Am stärksten dürfte am Wochenende Salzburg betroffen sein, hier etwa einmal mehr die Westautobahn und Tauernautobahn nahe dem Grenzübergang Walserberg. Auch die B311 im Raum Zell am See und Saalfelden wird überlastet sein. Hier kommt auch noch die Vierschanzentournee in Bischofshofen dazu. 25.000 Fans werden erwartet und sorgen für zusätzliches Verkehrsaufkommen.
 
Neben den Skievents kommt es vor allem im Westen zu Überlastungen auf der Tauernautobahn (A10), der Inntalautobahn (A12), der Brennerautobahn (A13) sowie der Rheintalautobahn (A14). Auch auf den Bundestraßen ist Geduld gefragt, hier vor allem auf der Zillertalstraße (B169), der Fernpaßstraße (B179) und der Brennerstraße (B182). Vereinzelt kann es auf den genannten Bundestraßen zu Blockabfertigung kommen.
 

Rückreiseverkehr im Osten

Im Osten sollten Sie durch den Rückreiseverkehr mehr Zeit einplanen auf der Westautobahn (A1), der Mühlkreisautobahn (A7), sowie an den Stadtausfahrten in Linz und Wien. Auch die Grenzübergänge Walserberg und Kiefersfelden werden von dem Rückreiseverkehr und den Events betroffen sein, hier rechnet der ARBÖ Informationsdienst mit Wartezeiten von 60 bis 90 Minuten. Auch die Lawinensituation bleibt in Österreich allgemein, vor allem aber in Salzburg mit Warnstufe vier von fünf, prekär, was vereinzelt zu Straßensperren führen kann. Passen sie bitte die Geschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen an und reisen Sie vor allem zu atypischen Zeiten, entweder sehr früh oder sehr spät.
 

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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