12. Juni 2017 | 09:27 Uhr

esche.jpg © APA

Klosterneuburg

Eschensterben: Die Gefahr wird immer größer

Aus Sicherheitsgründen startet Klosterneuburg mit den Holzarbeiten.

Das Eschensterben erreicht jetzt eine neue Dimension: Seit rund einem halben Jahr sind, wie berichtet, die Auwälder rund um Korneuburg, Tulln und Stockerau sowie der Nationalpark Donau-Auen betroffen. Der hartnäckige Pilz breitet sich nun auch auf das Alpenvorland aus. Der Pilz-Befall sei weitreichender als angenommen, sagt Alexander Lung, Verantwortlicher für Forstangelegenheiten in Klosterneuburg.

Baumfällen
Die seit Mai geltenden Sperren von Wanderwegen im Stadtwald Klosterneuburg wurden nun ausgedehnt, sie gelten vorerst für vier Monate. Heute beginnen Holzarbeiten zur Beseitigung des befallenen Baumbestandes. Gestartet wird mit den Wegen im Bereich der Haschhofstraße und Lange Gasse, danach werden dann die anderen Wanderwege bearbeitet.

Kontrolle
Die Hauptwege im Stockerauer Augebiet seien mittlerweile alle gesichert. Mitarbeiter des Bauhofes kontrollieren hier täglich jeden Baum einzeln auf Krankheitssymptome.

Lebensgefahr
Ein großes Problem sei nach wie vor die Ignoranz vieler Au-Besucher. Walter Hanzmann vom Stift Klosterneuburg weist nochmals darauf hin, dass außerhalb der Wege Lebensgefahr besteht.

 

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