25. Juni 2019 | 12:59 Uhr

Unbenannt-1.jpg © Stadtgemeinde Traiskirchen

Resolution beschlossen

Erste österreichische Stadt ruft Klima-Notstand aus

Resolution im Gemeinderat einstimmig beschlossen – Bürgermeister Babler sprach von 'notwendigen Signalen'.

Traiskirchen. Als erste Stadt Österreichs hat Traiskirchen im Bezirk Baden den Klimanotstand ausgerufen. Eine entsprechende Resolution sei bei der Gemeinderatssitzung am Montag eingebracht und einstimmig beschlossen worden, wurde am Dienstag in einer Aussendung mitgeteilt. Die "Eindämmung der Klimakrise und ihrer schwerwiegenden Folgen" werde ab nun als "Aufgabe von höchster Priorität" angesehen.

"Die Stadt anerkennt die Dringlichkeit der Lage und setzt notwendige Signale und konkrete Schritte für die notwendige Kehrtwende in der Klimapolitik", wurde Bürgermeister Andreas Babler zitiert. Der SPÖ-Politiker forderte auch "weitere österreichische Städte, Gemeinden und die Bundesebene" auf, dem Beispiel zu folgen und den sogenannten Climate Emergency einzuleiten. "Besonders der Gemeinde- und der Städtebund sind hier gefordert, klare Maßnahmen zu setzen", betonte Babler.

Bei jeder Entscheidung Klima miteinbeziehen

In Traiskirchen werden künftig Auswirkungen auf das Klima "bei jeglichen Entscheidungen" berücksichtigt. Es seien Lösungen zu bevorzugen, "die sich positiv auf Klima-, Umwelt- und Artenschutz auswirken". Insbesondere soll der Ausstoß von Treibhausgasen reduziert werden. Als Leitschnur dienen dabei die Berichte des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) sowie des APCC (Austrian Panel on Climate Change).

In der Stadt im Bezirk Baden sollen zudem alle bestehenden Gesetze, Verordnungen und Maßnahmen auf Klimatauglichkeit überprüft werden. Die bisherigen Schritte der öffentlichen Gebietskörperschaften seien nicht ausreichend, um die Erderwärmung auf eineinhalb Grad zu begrenzen, hieß es in der Aussendung.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17

Meist dicht bewölkt, von S leichter Schnee- oder Eisregen. -2/+3°

Heute Sonntagnachmittag schneit und regnet es verbreitet. Die Schneefallgrenze liegt etwa um 800m im Westen und um 1500m Seehöhe im Osten. In der Osthälfte besteht durch gefrierenden Regen Glatteisgefahr! Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus östlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 0 bis 5 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag ist es meist wolkenverhangen bis stark bewölkt. In weiten Teilen des Landes regnet oder schneit es. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 700 und 1200m. Vor allem in der Osthälfte Österreichs besteht Glatteisgefahr! In der zweiten Nachthälfte lässt der Niederschlag hier allmählich nach, im Nordstau zwischen Vorarlberg und dem Tiroler Oberland schneit es noch weiter. Da weiterhin Böden gefroren sind, bleibt die Glatteisgefahr auch bei niederschlagsfreien Verhältnissen verbreitet aufrecht. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Nordosten vorerst lebhaft aus Ost bis Süd. Tiefsttemperaturen minus 8 bis 0 Grad.
mehr Österreich-Wetter